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Kreis Bergstraße und Stadt Bensheim sehen den Standort auf dem AKG-Gelände als einzig verbleibende Lösung für Sporthalle an

Kreis Bergstrasse (kb.) Nach mehreren positiven und konstruktiven Gesprächsrunden zwischen dem Landratsamt in Heppenheim und dem Rathaus in Bensheim bezüglich der neuen AKG-Schulsporthalle wurde jetzt ein von beiden  Seiten akzeptiertes Ergebnis erzielt.
Bei dem Bestreben nach der optimalen Lösung für die Schulgemeinde des AKG stand nach erneuten Bedarfserhebungen durch den Kreis fest, dass der Bau der Sporthalle auf dem AKG-Gelände ein vertretbarer Kompromiss ist, an dessen Umsetzung sich die Stadt Bensheim allerdings finanziell nicht beteiligt.

Die neuen Bedarfserhebungen des Kreises weisen einen über das übliche Maß hinaus hohen Schulsportbedarf aus, der bei diesem Projekt zu Lasten des Vereinssports gegangen wäre. Selbst wenn, wie zunächst überlegt, gemeinsam eine Halle am Weiherhausstadion gebaut würde, könnte der Bedarf der Bensheimer Vereine nicht in dem Maße abgedeckt werden, wie dies nach dem  Sportentwicklungsplan der Stadt Bensheim erforderlich wäre. Die Realisierung einer wettkampftauglichen Halle im Weiherhausstadion, an der sich Bensheim über die Schulumlage hinaus finanziell beteiligt hätte, wäre für die Stadt Bensheim nur sinnvoll gewesen, wenn dies auch ausreichend Bensheimer Vereinen zugute gekommen wäre.

Dieses Ergebnis ist bedauerlich, weil es von beiden Seiten durchaus als gemeinsame Chance gesehen wurde, im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit eine große Lösung zu realisieren. Am Ende der Überlegungen stand jedoch fest, dass in diesem Fall nicht die notwendigen Rahmenbedingungen gegeben sind, gemeinsam ein solches Projekt durchzuführen.

Für den Kreis Bergstraße bedeutet das jetzt, die mit der Baugenehmigung und der Einleitung des öffentlichen Bekundungsverfahrens für die Rohbauarbeiten angestoßene Umsetzung des Sporthallenbaus auf dem AKG-Gelände unverzüglich fortzusetzen, um den richtlinienkonformen Beginn der Baumaßnahme in 2010 wie geplant zu realisieren. Auch habe es sich in dem ganzen Verfahren gezeigt, dass sich die Weiterführung der Planung für den Standort auf dem Schulgelände parallel zur Prüfung einer alternativen Standortfrage bewährt habe.

Für die Stadt Bensheim gehe es jetzt darum zu klären, wie sich unter Berücksichtigung der Belegungsmöglichkeiten in der neuen Sporthalle der dann noch vorhandene Platzbedarf für die Bensheimer Vereine auf geeignete und finanziell vertretbare Weise abdecken lässt.  Aus Sicht von Kreis und Stadt besteht für die Schulgemeinde mit der jetzt getroffenen Entscheidung  immerhin  Planungssicherheit, heißt es abschließend in der gemeinsamen Presseerklärung des Kreises Bergstraße und der Stadt Bensheim. 

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