Überblick Bensheim

Aktuelle Bauleitplanung

Bauleitplanung

Ein Bebauungsplan wird immer nur für einen Teilbereich der Stadt aufgestellt. Für Bensheim gibt es über 300 Bebauungspläne. Sie dienen dazu, neue Baugebiete zu entwickeln oder die städtebauliche Entwicklung in älteren Teilen der Stadt zu steuern. In einem Bebauungsplan kann z.B. festgelegt werden, ob es sich um ein Wohn- oder ein Gewerbegebiet handeln soll, wie hoch die Gebäude sein sollen und welche Fläche Gebäude einnehmen können. Auch die Neigung der Dächer und die Farbe der Dachziegel kann Inhalt eines Bebauungsplanes sein.
Für jemanden, der bauen möchte, sind Bebauungspläne von direkter Bedeutung, denn als städtische Satzungen enthalten sie für jedermann bindende Vorgaben.
Für Bauwillige empfiehlt es sich deshalb, sich frühzeitig darüber zu informieren, ob ihr Grundstück innerhalb des Geltungsbereiches eines Bebauungsplanes liegt und wie es bebaubar ist. Liegt ein Grundstück zwar in der Stadt, aber nicht in einem Bebauungsplangebiet, bietet die vorhandene Bebauung einen Orientierungsrahmen für Neu- und Umbauten.
Einblick in die bestehenden Bebauungspläne der Stadt Bensheim erhalten Sie bei uns im Rathaus und auf der BürgerGIS genannten Internetplattform des Kreises Bergstraße. Hier finden Sie die Bedienungsanleitung zum BürgerGIS.
Ob ein Bebauungsplan aufgestellt wird und welche Inhalte er hat, entscheidet letztlich die Stadtverordnetenversammlung. Von einem Bebauungsplan können jedoch viele verschiedene private und öffentliche Belange betroffenen sein, etwa die der Grundstückseigentümer, der Bewohner benachbarter Gebiete, der Landwirtschaft oder des Naturschutzes. Deshalb wird die Öffentlichkeit und eine Reihe von Behörden und Institutionen bei der Aufstellung von Bebauungsplänen beteiligt. Im Laufe eines „normalen“ Verfahrens zur Aufstellung des Bebauungsplanes wird dieser zweimal im Rathaus für zwei Monate öffentlich ausgelegt. Während dieser Zeit kann jeder eine Stellungnahme zu dem Bebauungsplan abgeben. Unter „aktuelle Öffentlichkeitsbeteiligungen“ können Sie sich informieren, welche Bebauungspläne zur Zeit ausliegen. Auf die Offenlage von Bebauungsplänen wird außerdem mit Amtlichen Bekanntmachungen im Bergsträßer Anzeiger aufmerksam gemacht.
Das Verfahren zur Aufstellung von Bebauungsplänen ist im Baugesetzbuch (BauGB) geregelt. Zusammen mit der Baunutzungsverordnung (BauNVO) bestimmt das BauGB, welche Inhalte in einen Bebauungsplan aufgenommen werden können.
Weitere Informationen erhalten Sie unter den nachfolgenden Links:

Veränderungssperre

Veränderungssperren werden für einen kleinen Teil des Stadtgebietes auf Grundlage des § 14 Baugesetzbuch (BauGB) erlassen. Ihre Aufstellung wird im Bergsträßer Anzeiger öffentlich bekanntgemacht.
Wenn der Beschluss für die Aufstellung eines Bebauungsplan gefasst wurde, kann zur Sicherung der Planung für den zukünftigen Geltungsbereich eine Veränderungssperre beschlossen werden. In diesem Bereich können dann die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von baulichen Anlagen sowie Aufschüttungen und Abgrabungen in größerem Umfang unzulässig sein. Zudem können auch erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderungen von Grundstücken und baulichen Anlagen, obwohl deren Veränderung nicht genehmigung-, zustimmungs- oder anzeigepflichtig ist, ausgeschlossen sein. Wenn überwiegende öffentliche Belange nicht entgegenstehen, kann eine Ausnahme von der Veränderungssperre zugelassen werden.
Für welche Bereiche derzeit eine Veränderungssperre besteht und welche Konsequenzen sich dadurch ergeben erfahren Sie über die Ansprechpartner beim Team Stadtplanung.

Aktuelle Offenlagen

Kontakt

Stadtplanung und Demographie
Kirchbergstraße 18
64625 Bensheim

Telefon: 06251 14-291 Telefax: 06251 14-103

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Öffnungszeiten:

Montag
08.00 - 12.00 Uhr
Dienstag
08.00 - 12 Uhr und
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Donnerstag
08.00 - 12.00 Uhr
Freitag
08.00 - 12.00 Uhr

Vorhabenbezogener Bebauungsplan BA VE 3 „Südlich Wiesengrund“ im Stadtteil Auerbach

Vorhabenbezogener Bebauungsplan BA VE 3 „Südlich Wiesengrund“ im Stadtteil Auerbach
Förmliche öffentliche Auslegung der Entwurfsplanung

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bensheim hat in ihrer Sitzung am 19.12.2019 zur Schaffung der bauleitplanerischen Voraussetzungen zur baulichen Nachverdichtung des Wohngebietes „Südlich Wiesengrund“ mit dem Ziel der Wohnraumschaffung beschlossen, den vorhabenbezogenen Bebauungsplan BA VE 3 „Südlich Wiesengrund“ im Stadtteil Auerbach gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) als Bebauungsplan der Innenentwicklung im beschleunigten Verfahren gemäß § 13a Abs.2 BauGB unter Einbeziehung von Außenbereichsflächen gemäß § 13b BauGB aufzustellen.Das Plangebiet liegt am östlichen Ortsrand des Bensheimer Stadtteiles Auerbach, südlich der Mühltalstraße und nordöstlich der Bachgasse als Zufahrt zum Staatspark Fürstenlager und ist durch die bisherige Wohnbebauung mit den dazugehörenden parkähnlichen Freiflächen geprägt. Der Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes umfasst konkret folgende Grundstücke:Gemarkung Auerbach, Flur 1, Flurstück Nr. 649/10 (teilweise) sowie Flur 18, Flurstücke Nr. 57/13, Nr. 57/24, Nr. 57/25, Nr. 57/26, Nr. 57/27, Nr. 57/28, Nr. 57/29, Nr. 57/31, Nr. 57/32, Nr. 57/35 und Nr. 81 (teilweise).Das Plangebiet hat eine Gesamtgröße von ca. 0,81 ha. Die Abgrenzung des Geltungsbereiches ist in der beigefügten Plandarstellungen durch gestrichelte Umrandung gekennzeichnet.

Planskizze BA VE 3

In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bensheim am 19.12.2019 wurde die Durchführung der förmlichen Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 13a Abs. 2 BauGB in Verbindung mit (i.V.m.) § 3 Abs. 2 BauGB sowie der förmlichen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereich durch die Planung berührt werden kann, gemäß § 13a Abs. 2 BauGB i.V.m. § 4 Abs. 2 BauGB beschlossen. Dazu wird die Entwurfsplanung zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan BA VE 3 „Südlich Wiesengrund“ im Stadtteil Auerbach, bestehend aus den beiden Planzeichnungen zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan und dem dazugehörigen Vorhaben- und Erschließungsplan sowie den textlichen Festsetzungen zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan (planungsrechtliche Festsetzungen nach § 9 BauGB in Verbindung mit der Baunutzungsverordnung (BauNVO) und bauordnungsrechtliche Festsetzungen (örtliche Bauvorschriften) nach § 91 Hessischer Bauordnung (HBO)) und der Begründung sowie den in der Begründung genannten Anlagen (Anlage 1.1: Erläuterung zum Bestandsplan; Anlage 1.2: Bestandsplan; Anlage 2: Artenschutzprüfung; Anlage 3.1: Übersichtsplan; Anlage 3.2: Schnitte Haus I bis III und Anlage 4: Übersichtsplan des Architekturbüros Köngeter), in der Zeit

vom 20.01.2020 bis einschließlich 21.02.2020

beim Magistrat der Stadt Bensheim, Team Stadtplanung und Demographie, Kirchbergstraße 18, 64625 Bensheim, 4. OG, vor den Zimmern 409 bis 412, während der allgemeinen Dienststunden öffentlich ausgelegt.

Die allgemeinen Dienststunden des Teams Stadtplanung und Demographie sind:

Montag, Mittwoch und Donnerstag:  von 08.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 15.30 Uhr

Dienstag:                                           von 08.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 17.30 Uhr

Freitag:                                              von 08.00 bis 12.00 Uhr

Die Öffentlichkeit wird durch diese öffentliche Auslegung der Entwurfsplanung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB beteiligt.

Parallel zur öffentlichen Auslegung werden die entsprechenden Entwurfsunterlagen zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan BA VE 3 „Südlich Wiesengrund“ im Stadtteil Auerbach während des oben genannten Zeitraumes zusätzlich hier auf der Internetseite der Stadt Bensheim sowie in einer Cloud (Link: www.magentacloud.de/share/2gtduba02i) im PDF-Format zur Einsicht und zum Herunterladen bereitgehalten. Der vorhabenbezogene Bebauungsplan BA VE 3 „Südlich Wiesengrund“ im Stadtteil Auerbach wird im beschleunigten Verfahren und daher ohne Durchführung einer Umweltprüfung gemäß § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt. Die Öffentlichkeit kann sich im Rahmen der öffentlichen Auslegung bei den Mitarbeitern des Teams Stadtplanung und Demographie der Stadt Bensheim über die allgemeinen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung unterrichten. Eine Äußerung der Öffentlichkeit zur Planung ist innerhalb des oben genannten Zeitraumes schriftlich oder zur Niederschrift beim Magistrat der Stadt Bensheim, Kirchbergstraße 18, 64625 Bensheim, möglich. Eine frühzeitige Unterrichtung und Erörterung im Sinne des § 3 Abs. 1 BauGB findet nicht statt. Es wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 4a Abs. 6 BauGB Stellungnahmen, die im Verfahren der Öffentlichkeitsbeteiligung nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können, sofern die Stadt Bensheim deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bauleitplanes nicht von Bedeutung ist. Im Rahmen der Abgabe einer Stellungnahme werden personenbezogene Daten, insbesondere Name, Anschrift, Telefonnummer, die allein zur Information über das durchgeführte Verfahren dienen, verarbeitet. Mit dieser Verarbeitung erklären Sie sich mit Abgabe einer Stellungnahme einverstanden. Sie willigen ein, dass die Stadt Bensheim Ihnen postalisch oder per Mail Informationen zum durchgeführten Verfahren zukommen lässt. Sie sind gemäß § 15 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) jederzeit berechtigt, gegenüber der Stadt Bensheim um umfangreiche Auskunftserteilung zu den zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu ersuchen. Gemäß § 17 DSGVO können Sie jederzeit gegenüber der Stadt Bensheim die Berichtigung, Löschung und Sperrung einzelner personenbezogener Daten verlangen. Die Stadt Bensheim hat die Vorbereitung und Durchführung von Verfahrensschritten gemäß § 4b BauGB auf die Schweiger + Scholz Ingenieurpartnerschaft mbB in Bensheim übertragen. Das Ingenieurbüro fungiert hierbei als Verwaltungshelfer ohne Entscheidungsbefugnis.

Bebauungsplan BF 7 „östlich der Rodauer Straße“ 5. Änderung

Bebauungsplan BF 7 „östlich der Rodauer Straße“ 5. ÄnderungErneute Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 4 a Abs. 3 BauGB i.V.m. § 3 (2) BauGB i.V.m. § 13a (2) BauGB

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bensheim hat in ihrer Sitzung am 19.12.2019 den geänderten Entwurf des Bebauungsplanes BF 7 „Östlich der Rodauer Straße“ 5. Änderung beschlossen. Gleichzeitig wurde beschlossen, dass die erneute Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange durchzuführen ist.

Mit der 5. Änderung des Bebauungsplanes BF 7 „Östlich der Rodauer Straße“ sollen auf allen Grundstücken im Geltungsbereich zukünftig Wohngebäude mit zwei Vollgeschossen zulässig sein. Im aktuell gültigen ca. 30 Jahre alten Bebauungsplan gibt es Teilbereiche, in denen nur Gebäude mit einem Vollgeschoss erlaubt sind. Dies wird angesichts des großen Wohnraumbedarfs in der Region als nicht mehr zeitgemäß angesehen, zumal im größten Teil des Gebietes zwei Vollgeschosse zulässig sind. Weiterhin wird in einem Teilbereich die Nutzung von „Mischgebiet“ in „Allgemeines Wohngebiet“ geändert, womit der Bebauungsplan den tatsächlichen Gegebenheiten angepasst wird.

Der Geltungsbereich ist aus der nachfolgenden Planskizze ersichtlich.

Planskizze BF 7

Es wird das beschleunigte Verfahren für Bebauungspläne der Innenentwicklung nach § 13a BauGB angewendet, somit wird keine Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB durchgeführt.

Der Entwurf des Bebauungsplanes, bestehend aus der Planzeichnung mit textlichen Festsetzungen sowie der Begründung wird in der Zeit von

Montag, den 20. Januar 2020 bis einschließlich, Freitag, den 21. Februar 2020

beim Magistrat der Stadt Bensheim, Team Stadtplanung und Demographie, Kirchbergstraße 18, 64625 Bensheim, 4. OG, vor den Zimmern 409 bis 412 während der allgemeinen Dienststunden (Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie Montag, Mittwoch und Donnerstag von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr und Dienstag von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr) offengelegt. Dort kann der Entwurf des Bebauungsplanes eingesehen werden.

Zusätzlich kann der Entwurf des Bebauungsplanes im genannten Zeitraum auch hier der städtischen Homepage eingesehen werden.

Während dieser Auslegungsfrist können Stellungnahmen schriftlich oder während der allgemeinen Dienststunden auch mündlich zur Niederschrift abgegeben werden.

Gemäß § 4a Abs. 6 BauGB wird darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen, die im Verfahren der Öffentlichkeitsbeteiligung nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können, sofern die Stadt Bensheim deren Inhalt nicht kannte und nicht hätte kennen müssen und deren Inhalt für die Rechtmäßigkeit des Bauleitplanes nicht von Bedeutung ist.

Im Rahmen der Abgabe einer Stellungnahme werden personenbezogene Daten, insbesondere Name, Anschrift, Telefonnummer, die allein zur Information über das durchgeführte Verfahren dienen, verarbeitet. Mit dieser Verarbeitung erklären Sie sich mit Abgabe einer Stellungnahme einverstanden. Sie willigen ein, dass die Stadt Bensheim Ihnen postalisch oder per Mail Informationen zum durchgeführten Verfahren zukommen lässt. Sie sind gemäß § 15 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) jederzeit berechtigt, gegenüber der Stadt Bensheim um umfangreiche Auskunftserteilung zu den zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu ersuchen. Gemäß § 17 DSGVO können Sie jederzeit gegenüber der Stadt Bensheim die Berichtigung, Löschung und Sperrung einzelner personenbezogener Daten verlangen.