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Aktuelle Bauleitplanung

Bebauungsplan BA 57 „Nördlich Brückweg“ in Auerbach

hier: Aufstellungsbeschluss gemäß § 2 (1) Baugesetzbuch (BauGB) und Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 (2) BauGB

Anmerkung:

Die Bereitstellung der Offenlageunterlagen auf der Homepage der Stadt Bensheim ist lediglich ein zusätzlicher Service zu der Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß Baugesetzbuch.

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bensheim hat in Ihrer Sitzung am 18.05.2017 die Aufstellung des Bebauungsplanes BA 57 „Nördlich Brückweg“ gemäß § 2 (1) Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen.

Gleichzeitig wurde beschlossen, die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 (2) BauGB sowie die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 (2) BauGB durchzuführen.

Die Aufstellung des Bebauungsplanes erfolgt als „Bebauungsplan der Innenentwicklung“ im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB, ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 (4) BauGB. Von der frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung nach § 3 (1) und § 4 (1) BauGB wird abgesehen.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans ist aus der nachfolgenden Planskizze ersichtlich.

Der Entwurf des Bebauungsplanes, bestehend aus Planzeichnung mit textlichen Festsetzungen und Begründung, wird gemäß § 3 (2) BauGB für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt. Die Offenlage findet in der Zeit von Dienstag, den 06.06.2017 bis einschließlich Freitag, den 07.07.2017 beim Magistrat der Stadt Bensheim, Team Stadtplanung und Demographie, Kirchbergstraße 18, 64625 Bensheim, 4. OG, vor den Zimmern 409 bis 412 während der allgemeinen Dienststunden (Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr, sowie Montag, Mittwoch und Donnerstag von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr und Dienstag von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr) statt. Dort kann der Entwurf des Bebauungsplanes eingesehen werden.

Während der Offenlage können Stellungnahmen schriftlich oder während der allgemeinen Dienststunden auch mündlich zur Niederschrift abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben. Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Ziel und Zweck der Planung:

Nach erfolgter Einstellung der betrieblichen Tätigkeit eines Schüttspeditionsbetriebes soll das Gelände einer Folgenutzung zugeführt und der Betriebsbereich im Sinne der städtebaulichen Ordnung überplant werden. Eine Fortsetzung der über Jahrzehnte bestehenden gewerblichen Nutzung ist aus Gründen des Immissionsschutzes nicht beabsichtigt, denn nördlich und östlich des Firmengeländes grenzen unmittelbar Wohnbauflächen an. Das nördlich benachbarte Wohngebiet „Am Vogelherd“ ist im dort geltenden Bebauungsplan „An der Rodauer Straße“ zwar als Mischgebiet festgesetzt, jedoch ist vor Ort ein faktisches Allgemeines Wohngebiet festzustellen. Es ist daher beabsichtigt, das seitherige Firmengelände zu einem Wohngebiet zu entwickeln. Hier sollen nach den konkreten Vorstellungen einer Projektentwicklungsgesellschaft neben dem bestehenden Gebäude mit Büro und der früheren Betriebsinhaberwohnung drei weitere Gebäude errichtet werden, in denen barrierefreie Wohnungen entstehen sollen.

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