Präventionsangebote

Stadtpolizei
Die Hauptaufgabe der neun Hilfspolizeibeamten liegt in der Überwachung des ruhenden und fließenden Verkehrs und der Sachbearbeitung der jeweiligen Fälle. Zudem werden sie bei Hilfeleistungen aller Art, beispielsweise zu Präventionsstreifen im öffentlichen Verkehrsraum, in Parks oder Veranstaltungen, zur Gefahrenabwehr, soweit gesetzlich vorgeschrieben, zur Unterstützung der Hessischen Polizei oder zur Durchsetzungen von städtischen Verfügungen und Satzungen eingesetzt.

Freiwilliger Polizeidienst
Der ehrenamtliche freiwillige Polizeidienst ist seit 2005 in Bensheim im Einsatz. Aktuell sind zehn Polizeihelfer im Dienst, die insbesondere in den frühen Abendstunden und bei Veranstaltungen durch ihre Präsenz zur Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls beitragen. Zur besseren Erkennbarkeit tragen die Mitarbeiter Uniform. Weitere Aufgaben sind das Beobachten und Melden von Wahrnehmungen oder auch vorbeugende Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern. Ab dem vierten Quartal 2020 wird der Freiwillige Polizeidienst als interkommunales Gemeinschaftsprojekt der Städte Bensheim und Zwingenberg realisiert.  

City-Streifen
Seit dem Jahre 2008 werden Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens als „City-Streife“, insbesondere in den Abend- und Nachtstunden, in Bensheim eingesetzt. Die Streifen arbeiten bedarfsorientiert, auch in Abstimmung mit der Polizeistation Bensheim, an bekannten Schwerpunkten. Sie haben die Aufgabe Präsenz zu zeigen, hierdurch zu deeskalieren und vorrangig das Gespräch mit der Bevölkerung zu suchen.

Videoschutzanlage Bahnhof Bensheim
Seit dem Jahre 2008 überwachen fünf Kameras einer Videoschutzanlage großflächig das Umfeld des Bensheimer Bahnhofs. Die Bedienung und Aufzeichnung erfolgt ausschließlich über die Polizeistation Bensheim.

Ordnungspartnerschaften
Im Rahmen einer seit 2012 bestehenden Ordnungspartnerschaft zwischen Bundes- und Landespolizei, Deutsche Bundesbahn und Stadt Bensheim finden regelmäßige Abstimmungsgespräche und auch gemeinsame Kontrollen zu den Themen rund um die Bahnhöfe in Bensheim und Auerbach statt.

Wachsame Nachbarn
Bereits im Jahre 1996 wurde in Bensheim im Rahmen der Prävention das Nachbarschaftsprogramm „Wachsame Nachbarn“ eingerichtet. Hierbei handelt es sich um eine vernetzte Gruppe von Mitbürgern, die sich um Kriminalitäts- und Vandalismusvorbeugung bemühen und die Behörden über verdächtige Wahrnehmungen informieren, jedoch nicht persönlich tätig zu werden. Für eventuelle Mitteilungen wurde auch das Bürgerinformationssystem Ringmaster, dem rund 800 Mitbürger angeschlossen sind, eingerichtet. Die Meldung erfolgt direkt bei der Polizeistation Bensheim. Zum Programm gehören auch die Durchführung von Veranstaltungen durch die Abteilung Prävention des Polizeipräsidiums Südhessen, bei denen beispielsweise Tipps zum Einbruchsschutz oder zur Verhinderung von Internetkriminalität gegeben werden.

Streetwork
Der Bereich Streetwork kümmert sich um die Incivilities in der Stadt, welche sich insbesondere in den Bereichen Bahnhof und Beauner Platz aufhalten. Darüber hinaus wird durch das Projekt „Co-Pilot“ ein Angebot geschaffen, durch das die Betreuten die Möglichkeit bekommen, vor Ort beraten zu werden und auch das Internet zu nutzen.

Verein Bürger und Polizei e.V.
Die Stadt Bensheim ist Mitglied des Vereins Bürger und Polizei e.V. (www.buergerundpolizei.de), welche im Jahre 1995 gegründet wurde und arbeitet aktiv im Vorstand des Gremiums mit. Ziel und Zweck des Vereins sind die ständige Pflege und Beziehung zwischen der Bevölkerung und der Polizei zur Gewährleistung und Vertiefung des gegenseitigen Vertrauensverhältnisses. Vertreter des Vereins nehmen an verschiedenen Veranstaltungen (Messen, Informationsständen etc.) teil. Durch den Verein werden Projekte gegen Gewalt im Bereich des Kreises Bergstraße unterstützt.
Verein Bürger und Polizei Bergstraße e.V.
Weiherhausstraße 21
64646 Heppenheim
Internet: www.buergerundpolizei.de
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Gewalt-Sehen-Helfen
Im Jahr 2010 wurde in Bensheim das Projekt "Gewalt-Sehen-Helfen" installiert und soll nun wieder forciert werden. Ziel der Präventionsinitiative „Gewalt-Sehen-Helfen“ ist es möglichst vielen Bürgern die Botschaft zu vermitteln, dass jeder Mensch unabhängig von Alter, Geschlecht, Größe oder Körperbau, in der Lage ist, in einer Gewaltsituation Hilfe zu leisten, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen. Die Initiative geht davon aus, dass Menschen -auch in gewaltträchtigen und potentiell für sie gefährlichen Situationen helfen wollen und können. Es wird hierbei ein gewaltfreier, deeskalierender und opferzentrierter Ansatz verfolgt. In Workshops werden mit Bürgerinnen und Bürgern Handlungsmöglichkeiten geübt, mit denen sie –immer unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Fähigkeiten und an die konkrete Situation angepasst– Hilfe leisten können, ohne sich selbst zu gefährden.

 

Auswahl von Angeboten weiterer Behörden/Polizei

Schutzmann vor Ort (SvO) der Pst. Bensheim
Bei der PSt Bensheim versieht ein Schutzmann vor Ort (SvO) seinen Dienst und ist für die Kernstadt und die Stadtteile zuständig. Der Dienstposten SvO ist mit der Schulbeauftragung gekoppelt, d.h. der SvO ist auch Verbindungsbeamter in der Kooperation „Schule-Polizei“. Ein Schwerpunkt ist hier die Arbeit zu den Themen „Sicherheit im Netz“ und „Umgang und Verhalten in den sozialen Netzwerken“. Sämtliche Ermittlungsvorgänge, die sich im Umfeld der Schulen ergeben, werden durch den SvO bearbeitet. Zudem werden an zwei Schulen  derzeit noch vierteljährlich Polizeisprechstunden angeboten.
Schutzmann vor Ort: Martin Runzheimer
Tel.: 06251 846829
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Des Weiteren betreut der SvO der PSt. Bensheim die Helfer/innen des Freiwilligen Polizeidienstes. Hier werden ebenso vierteljährlich Besprechungen durchgeführt. Der SvO ist außerdem in die Organisation und Durchführung von Fahrrad-Codier-Aktionen.

Polizeistation Bensheim
Wilhelmstraße 52
64625 Bensheim
Tel.: 06251 84680
Fax: 06251 846855
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zuständig für: Bensheim, Lautertal, Lindenfels und Zwingenberg

Das Netzwerk gegen Gewalt
Das Netzwerk gegen Gewalt ist eine gemeinsame Initiative der Hessischen Landesregierung zur Gewaltprävention mit der Hauptzielgruppe Kinder, Jugendliche und Heranwachsende. Das Netzwerk soll dazu beitragen staatliche und nicht staatliche Gewaltpräventionsaktivitäten in Hessen sowie deren Akteure zu fördern und zu vernetzen. Ziel ist es, die Vernetzung zu verstärken und die Aktivitäten zur Gewaltprävention von Schulen, Jugendhilfe, Polizei und anderen Initiativen auf regionaler Ebene zu koordinieren. Die Regionale Geschäftsstelle Südhessen hat ihren Sitz in Darmstadt beim Polizeipräsidium Südhessen und ist für die Landkreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, den Odenwaldkreis sowie die Stadt Darmstadt zuständig.

Ansprechpartnerin:Martina Schmiegelt
Polizeipräösidium Südhessen
Stabsbereich Prävention - E43
Leiterin Regionale Geschäftsstelle Südhessen Netzwerk gegen Gewalt
Orangerieallee 12
64285 Darmstadt
Telefon 06151/969-4041
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Sicherheitsberater für Senioren (SfS)
2016  wurden für den Kreis Bergstraße Sicherheitsberater für Senioren ausgebildet. Für Bensheim sind aktuell sechs Beraterinnen und Berater tätig, die regelmäßig im Kontakt mit der polizeilichen Beratungsstelle stehen und Ansprechpartner sowie Schnittstelle für die Bensheimer Bürgerinnen und Bürger sind

Prävention im Team (PIT)
PiT-Hessen (Prävention im Team) ist ein Gewaltpräventionsprogramm, das das Ziel verfolgt, potentielle Opfer zu stärken, in Gewaltsituationen Handlungsoptionen zu haben und damit präventiv zu wirken. Es basiert auf der Teambildung und Kooperation von Schule, Polizei und Jugendhilfe und wird aktuell an der Schillerschule in Auerbach durchgeführt.

Ansprechpartnerin: Bettina Noll
Polizeihauptkommissarin/Jugendkoordinatorin
Polizeidirektion Bergstraße
Weiherhausstraße 21
64646 Heppenheim
Tel.: 06252 706233
Fax: 06252 706560
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Präventive Vorträge des Polizeipräsidium Südhessen

Verkehrspräventionsprojekt „Crashkurs Hessen“
Crash Kurs Hessen ist das Verkehrsunfallpräventionsprogramm der Hessischen Polizei in Zusammenarbeit mit Schulen in Hessen, das sich speziell an Schülerinnen und Schüler ab den 10. und 11. Klassen in weiterführenden Schulen richtet. Ziel ist es, die Zahl an Verkehrsunfällen - vor allem solche mit beteiligten jungen Erwachsenen - nachhaltig zu senken.

Ansprechpartnerin: Bettina Noll
Polizeihauptkommissarin/Jugendkoordinatorin
Polizeidirektion Bergstraße
Weiherhausstraße 21
64646 Heppenheim
Tel.: 06252 706233
Fax: 06252 706560
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"MAXimal mobil bleiben mit Verantwortung"
Eine Verkehrspräventionsaktion für Seniorinnen und Senioren. Die Verkehrspräventionsaktion MAX wurde entwickelt, um älteren Menschen zu vermitteln, wie maximale Mobilität bei größtmöglicher Verkehrssicherheit verantwortungsvoll zu erreichen ist.

Ansprechpartner: Frank Heisel POK
Polizeipräsidium Südhessen
Stabsbereich Prävention - E42
Orangerieallee 12
64285 Darmstadt
Tel.: 06151 969-4051
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"Schützende Hände"
Die Aktion "Schützende Hände" hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern Sicherheit zu bieten und den Eltern Mut zu machen, dass sich ihre Kinder frei und selbstständig in Bensheim bewegen können. In der Stadt gibt es Anlaufstellen, an die sich Kinder wenden können, die akut Hilfe benötigen. Im Rathaus (Kirchbergstraße 18) und im Bürgerbüro der Stadt Bensheim (Hauptstraße 39) sind Anlaufstellen, die Kindern bei den kleinen "Notfällen" des Alltags helfen.

Leon-Hilfeinseln
Der Kinderkommissar Leon ist die Symbolfigur eines Präventionsprojekts der Polizei und der Stadt Hanau. Ziele sind, das Selbstbewusstsein von Kindern zu stärken, ein Bewusstsein für Gefahrensituationen zu entwickeln und soziale Verantwortung füreinander zu fördern. Auf dem Schulweg kann viel passieren: da wird geplaudert und gelacht, und es gibt viel Spannendes zu beobachten. Kinder können aber auch in unangenehme Situationen geraten: der Straßenverkehr bringt Gefahren mit sich, Kinder werden gehänselt oder von fremden Menschen angesprochen. Gerade Kinder sind aufgrund ihrer geringen Erfahrungen öfter Gefahren ausgesetzt und werden leider immer wieder Opfer von Verkehrsunfällen und Straftaten. Der Wunsch nach Sicherheit nimmt bei Eltern und Kindern zu. Immer mehr Eltern bringen ihre Kinder persönlich zur Schule und lassen sie nicht mehr alleine laufen.

Die Hilfe-Inseln sollen dazu beitragen, Kinder in bedrohlichen Situationen Hilfe zu leisten. In Zusammenarbeit mit Schulen, Kindertageseinrichtungen, der Jugendverkehrsschule und der Polizei sollen Kinder unterstützt werden, ein angemessenes Verhalten im Straßenverkehr und auf dem Weg zur Schule zu lernen. Auf dem Kindergarten- und Schulweg liegende Geschäfte und frei zugängliche Einrichtungen werden mit einem Hilfe-Insel-Aufkleber ausgestattet.

Projekt "Teen-Court"
Teen-Court ist ein kriminalpädagogisches Jugendprojekt, unterstützt vom Justizministerium. Schüler der Bensheimer Schulen (Karl-Kübel-Schule und Heinrich-Metzendorf-Schule) werden in einem dreitägigen Kurs zu "Jungrichtern" ausgebildet. Diese Jungrichter richten dann bei einer Verhandlung bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt über Gleichaltrige, die kleinere Straftaten begangen haben. Dieses basiert auf Freiwilligkeit des Täters, der zuvor ein Geständnis abgelegt hat.

Ansprechpartner:
Verein Bürger und Polizei Bergstraße e.V.
Weiherhausstraße 21
64646 Heppenheim
Internet: www.buergerundpolizei.de
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Kontakt

Sicherheitsbeauftragter
Kirchbergstraße 18
64625 Bensheim

Telefon: 06251 14-334

E-Mail schreiben

Ansprechpartner
Robert Schlappner

Öffnungszeiten:

Sprechstunde:

jeden Mittwoch von 14.00 - 15.30 Uhr