1000 Euro für alle Stadtteile

1000 Euro stellt die Stadt Bensheim auch in diesem Jahr wieder jedem Stadtteil extra zur Verfügung, um damit kleinere Projekte unabhängig von Haushaltsberatungen umsetzen zu können. Über die jeweiligen Maßnahmen entscheiden die Ortsbeiräte selbst. „Die Ortsbeiräte sind am Nächsten im Ortsgeschehen und wissen daher am besten, was im jeweiligen Stadtteil als Kleinmaßnahme sinnvoll umgesetzt werden kann“, sagt Bürgermeister Rolf Richter, der die Idee dazu hatte. Mittlerweile haben alle Ortsbeiräte ihre Projekte gemeldet:

In Auerbach soll mit dem Geld die Aufstellung eines Weihnachtsbaumes an der Bergkirche sowie die Installation einer Mitfahrerbank in der Bachgasse finanziert werden.

Das „Gegenstück“ dazu soll in Hochstädten an der Herrnwaldstraße stehen, nachdem sich auch der Ortsbeirat im Mühltal für diese Form der Mobilitätsverbesserung entschieden hat. Sollte noch Geld übrig bleiben, wollen die Hochstädter in Absprache mit der Stadtteildokumentation und den jeweiligen Eigentümern Infotafeln an denkmalgeschützten Gebäuden in Hochstädten anbringen.

In Gronau sollen die Mittel aufgeteilt werden: Angeschafft werden soll ein Gliederschleppnetz für den Trainingsplatz beim SG-Vereinsheim, außerdem soll die Beschilderung der Wanderwege in der Gemarkung ergänzt werden.

Auch in Zell werden die 1000 Euro auf mehrere Maßnahmen verteilt. Die am Ende eines Wanderweges durch die Ortsbeiräte Elbert und Volk aufgestellten Ruhebänke sollen durch einen Tisch und Abfallbehälter ergänzt werden und für das Brückengeländer sollen zehn neue Blumenkästen angeschafft werden. Nach Fertigstellung der neuen Aussegnungshalle soll das Glockentürmchen des alten Friedhofsgebäudes wieder aufgestellt werden. Das Material für das erforderliche Grundgerüst möchte das Gremium über Ortsbeirat-Mittel finanzieren.

In Langwaden will man das Geld in ein Kombispielgerät für den Mehrgenerationenplatz investieren.

In Schwanheim wird die Anschaffung eines Beamers für die Großleinwand im Dorfgemeinschaftshaus finanziert.

In Fehlheim sollen Willkommensschilder an den Ortseingängen aufgestellt werden.

Dem Ortsbeirat West geht es vor allem um Sitzgelegenheiten im westlichen Stadtgebiet. An erster Stelle der Prioritätenliste steht die Einrichtung eines solchen Platzes am Dammgelände (Winkelbach) zwischen Weiherhausstadion und Verbindungsweg zum Berliner Ring. Die vorhandene Sitzgelegenheit an der Ecke Wormser Straße/Güterbahnhofgelände soll durch die Pflanzung zweier Bäume attraktiviert werden und an dritter Stelle steht ein neues Angebot im Bereich der Bewegungsstätte/Ertüchtigungsanlage im Weiherhausstadion.

In Schönberg will der Ortsbeirat durch die Installation von Scheinwerfern und Bewegungsmeldern die dunkle Rückseite am Dorfgemeinschaftshaus besser ins Licht rücken.

Wilmshausen möchte seine vorhandenen hölzernen Hinweisschilder überarbeiten beziehungsweise ergänzen.

Der Ortsbeirat Mitte stellt die Verwendung des Geldes zurück und wird für das nächste Jahr ein Projekt anmelden. ps/psp