Am 14. April Karfreitags-Prozession in der Bensheimer Innenstadt

In über drei Jahrzehnten ist die Karfreitags-Prozession in der Bensheimer Innenstadt zu einem über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Großereignis geworden, das jedes Jahr tausende Zuschauer tief beeindruckt. Die Darstellung des Leidensweges von Jesus Christus in vier Stationen hat in Bensheim dank der hier ansässigen italienischen Familien seit 1982 Tradition und findet demnach in diesem Jahr zum 35. Mal statt.

Die Laiendarsteller um Organisationsleiter Paolo Lippiello trotzen dabei Wind und Wetter und machen auch bei winterlichen Temperaturen oder Dauerregen und kühlem Märztag wie im vergangenen Jahr das christliche Passionsspiel zu einem beeindruckenden und bewegenden Erlebnis. In diesem Jahr fällt der Karfreitag auf den 14. April und ist drei Wochen später. Das lässt auf günstigere Rahmenbedingungen hoffen.

Ausführende der Karfreitags-Prozession sind die Mitglieder des Vereins „Bensheimer italienische Familien und deutsche Freunde“. Alljährlich fördern sie mit der Darstellung des Kreuzweges das Verständnis des Ostergeschehens. Musikalisch umrahmt wird die Prozession vom katholischen Kirchenmusikverein Fehlheim.

Auftakt der Karfreitags-Prozession am 14. April ist um 10.30 Uhr am Beauner Platz mit der Festnahme Jesu. Am Rinnentor ist die nächste Station, die Jesus vor dem Hohen Rat zeigt. Am Hospitalbrunnen wird Jesus Pilatus vorgeführt und zum Tode verurteilt, mit der Kreuzigung Jesu auf dem Marktplatz endet die Prozession gegen 12 Uhr.

Um den Leidensweg Jesu Christi aufzeigen zu können, werden die Anlieger der Straßen Am Rinnentor, Neugasse, Aulstraße und Mathildenstraße gebeten, ihre Fahrzeuge am Morgen des Karfreitags nicht in den genannten Straßen abzustellen.   psp