Ausstellung mit Plastiken des Bildhauers Friedrich Höfer im Gertrud-Eysoldt-Foyer

„Die Leiblichkeit und Weiblichkeit zur Deckungsgleiche gebracht“, sagte der Darmstädter Kunstkritiker Dr. Roland Held über die Arbeiten des Bildhauers Friedrich Höfer. Tatsächlich kann man sich der positiven Wirkung von Höfers Plastiken kaum entziehen. Die harmonischen Formen und Rundungen animieren zwangsläufig zum Berühren.  Diese Erfahrung ist auch im Foyer des Rathauses zu machen, seit eine Bronzeskulptur des Künstlers dort auf die bevorstehende Ausstellung aufmerksam macht.  „Hörselbilder – Variationen zum Thema Schoß“ nennt Friedrich Höfer seine Werkschau, die am kommenden Sonntag (25.) um 11 Uhr im Gertrud-Eysoldt-Foyer im Parktheater eröffnet wird.

Im sächsischen Vogtland vor 76 Jahren geboren, lebt und arbeitet der Bildhauer seit 1969 im Reichelsheimer Stadtteil Laudenau.  Seine Arbeiten – von Zeichnungen über Fensterentwürfe, Holzschnitte und Plastiken bis zu Skulpturen – waren schon bei zahlreichen Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen auch im Bergsträßer Raum zu sehen. Die für Bensheimer bekannteste Arbeit im öffentlichen Raum dürfte der Nibelungenbrunnen in der oberen Fußgängerzone sein. Er wurde 1973 von Friedrich Höfer geschaffen und zeigt sieben Szenen aus dem Nibelungenlied.  Neben der darstellenden Kunst wird es zur Ausstellungseröffnung am Sonntag auch einen musikalischen Rahmen geben. Einführende Worte zur Ausstellung spricht Berthold Mäurer. psp