Bensheimer Einsatzkräfte gefordert – Sicherheit immer gewährleistet

Viel Arbeit für die Einsatzkräfte in Bensheim: Nachdem gestern (11. Juni) um 17.22 Uhr ein brennendes Gebäude nach einem Blitzeinschlag gemeldet wurde, begannen für die Feuerwehrmänner- und frauen ein langer Arbeitstag und eine lange Arbeitsnacht. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass kein Feuer in dem Gebäude entstanden war, es hatten sich lediglich Dachbalken und Ziegel verschoben. 24 Einsatzkräfte waren vor Ort, schließlich musste kontrolliert werden, ob sich im Gebälk nicht vielleicht doch ein Feuer gebildet haben könnte.

Größere Schäden richtete das Unwetter im Ried an. Um 19.44 Uhr folgte die nächste Alarmierung für die Bensheimer Feuerwehren, weil in Kellerwohnungen und Industriegebäude in Bürstadt, Bobstadt und Riedrode Wasser eingedrungen war. Das THW Bensheim und die Feuerwehren Bensheim waren mit etwa 85 Frauen und Männern im Einsatz. Zwölf Fahrzeuge der Bensheimer Feuerwehren eilten Richtung Ried. Im Einsatz waren die Wehren von Bensheim Mitte, Auerbach, Gronau, Schönberg und Schwanheim. Gegen 2 Uhr kehrten die letzten Einsatzkräfte in ihre Stützpunkte zurück. Um 6.44 Uhr wurde ein Feuer in einer Schreinerei am Berliner Ring gemeldet, zu dem Schwelbrand rückten nochmals 45 Einsatzkräfte (Bensheim Mitte und Auerbach) aus.

Obwohl über 60 Feuerwehrleute im Ried im Einsatz waren, war parallel der Brandschutz in Bensheim gewährleistet. „Daran sieht man, wie wichtig es ist, eine hohe Anzahl ehrenamtlicher Einsatzkräfte im Stadtgebiet zu haben“, betont Bürgermeister Rolf Richter. Stadtbrandinspektor Jens-Peter Karn erläutert, dass für solche Einsätze in Nachbarstädten seit 2017 Sondereinsatzpläne ausgearbeitet wurden. „Hierdurch ist gewährleistet, dass wir eine schlagkräftige Mannschaft stellen können und im Stadtgebiet der Brandschutz flächendeckend garantiert ist. Die Pläne haben sich gestern bewährt“, so Karn.