Die Richtung stimmt: Weinlagenwanderung auf gutem Weg

Bensheim, Heppenheim, Zwingenberg. Die Weinlagenwanderung 2018 lief in deutlich geordneteren Bahnen als im Jahr zuvor, die Bilanz von Polizei, DRK, KMB und den Veranstaltern fällt überwiegend positiv aus: „Die diesjährige Weinlagenwanderung war eine tolle Werbung für den Kreis Bergstraße und den Bergsträßer Wein“, sagt Landrat Christian Engelhardt, der die Veranstaltung auf einem guten Weg sieht. „Die Richtung stimmt, auch wenn an der einen oder anderen Stelle noch Verbesserungspotential vorhanden ist.“

Im Vorfeld zur diesjährigen Weinlagenwanderung arbeiteten die Verantwortlichen des Weinbauverbands gemeinsam mit den Kommunen, Bensheim, Heppenheim und Zwingenberg, dem Kreis Bergstraße, der Polizei und dem KMB ein Sicherheitskonzept aus, das gut gegriffen habe. „In Anbetracht einer Besucherzahl in der Größenordnung von 25.000 bis 30.000, ist die Zahl unserer Einsätze im unteren Bereich zu sehen“, betont Polizeihauptkommissar Matthias Groh.

Vom DRK waren ab Nachmittag bis zu 30 Kräfte im Einsatz. Seitens des KMB heißt es zum Müllaufkommen, dass gegenüber dem Vorjahr deutlich weniger Müll und auch weniger Glasscherben auf den Wegen und in der Umgebung lag. Der Abfall wurde überwiegend in den bereitgestellten Gefäßen entsorgt. Zwar lag das Müllaufkommen höher im Vergleich zum Vorjahr, was aber auf die insgesamt geringere Teilnehmerzahl aufgrund des schlechten Wetters im vergangenen Jahr zurückzuführen ist. Trotzdem muss an manchen Stellen nachgebessert und im nächsten Jahr noch mehr Abfallbehälter bereitgestellt werden.

„Die Maßnahmen haben weitgehend gegriffen, wir sind auf einem guten Weg, müssen aber an weiteren Stellschrauben drehen“, betonen die Bürgermeister Rolf Richter (Bensheim), Rainer Burelbach (Heppenheim) und Dr. Holger Habich (Zwingenberg). Als problematisch hätten sich beispielsweise die Kontrollen am Beginn des Weinlagenwegs in Zwingenberg erwiesen, wo sich ein langer Rückstau und damit verbundene Belastungen für die Anlieger ergeben haben. In ähnlicher Weise gelte dies nach wie vor für das Wohngebiet „Höllberg“ in Bensheim-Auerbach. „An diesen und anderen Stellen lässt sich das Konzept weiter verbessern“, erklären die drei Rathauschefs unisono. 

Für den Weinbauverband haben sich die unzähligen zusätzlichen Stunden der Vorbereitung gelohnt: „Es waren sehr viele Herausforderungen zu meistern, die letztlich zu dieser positiven Entwicklung geführt haben“, sagt Otto Guthier. „Die Kontrollen nach mitgebrachtem Alkohol haben ihre Wirkung ebenso gezeigt wie die Präsenz des Sicherheitsdienstes und die Einführung eines Pfandsystems“, teilte der Weinbauverband mit, der gemeinsam mit allen Beteiligten den eingeschlagenen Weg weitergehen und die Planungen weiter optimieren will.