Ehemaliges Bundeswehrgelände: Magistrat stimmt für neue Lagermöglichkeiten

Der Magistrat hat dem Neubau eines Multifunktionsgebäudes auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände zugestimmt. Die Stadtverordnetenversammlung wird darüber in ihrer Dezember-Sitzung entscheiden. Ein positives Votum vorausgesetzt, kann der Magistrat dann die zur Umsetzung des Projektes notwendigen weiteren Architekten- und Fachingenieursleistungen beauftragen.

Das Gebäude mit einer Nutzfläche von etwa 2.020 Quadratmetern würde geschätzte 815.000 Euro Baukosten, das heißt 1,05 Million Euro Gesamtkosten, (einschl. Erschließung, Außenanlagen und Nebenkosten) verursachen. Für die Errichtung kann die Stadt mit einer Förderung aus dem Stadtumbauprogramm rechnen. Man geht von einer Förderquote in Höhe von 62 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten aus.

Derzeit sind von der Stadt Bensheim zwei Lagerhallen mit einer Gesamtfläche von 2.150 Quadratmetern in Schwanheim angemietet. Mit dem Neubau sollen die Lagermöglichkeiten in den zurzeit noch angemieteten Hallen ersetzt werden.

Bei der Bemessung der Nutzflächen für das geplante Gebäude ist auch berücksichtigt, dass neben den derzeit in den Schwanheimer Lagerhallen untergebrachten Beständen zusätzliche Flächen für die Nutzung durch die Feuerwehren Bensheim und Bensheim-Auerbach aufgenommen wurden. Die GGEW AG hat grundsätzliches Interesse an einer Anmietung der Dachflächen bekundet, um eine Photovoltaikanlage zu errichten. Verhandlungen über die Pacht werden zeitnah geführt. Im Ergebnis könnte hier eine der größten Photovoltaikflächen in Bensheim entstehen.

Das Tragwerk ist als reine Stahlkonstruktion geplant. Die Konstruktion würde bei Bedarf auch den späteren Einbau einer zweiten Ebene ermöglichen. ps