Eine starke und verletzliche Frau

Mit einer Tragödie des großen antiken Dichters Euripides wird der städtische Theaterspielplan 2018/19 am Montag, 14. Mai, 20 Uhr beendet. „Helena“, entstanden 412 v. Chr. und eine Rarität auf deutschen Bühnen, erzählt die Geschichte der schönsten Frau der Welt auf ganz eigene und verblüffende Weise: In Euripides’ Version war Helena nie in Troja und der trojanische Krieg wurde um ein Trugbild geführt. Helena ist antike Tragödie, eine raffinierte Auseinandersetzung mit Schein und Sein, aber auch ein Kommentar zur Absurdität und Sinnlosigkeit von Krieg und Vertreibung. Die selten gespielte Helena wurde vor einigen Jahren für eine Aufführung des Burgtheaters von Peter Handke sprachmächtig neu übersetzt – laut Frankfurter Rundschau „eine Entdeckung, die es wert ist“. Zu Gast in Bensheim ist das Ensemble des Landestheaters Schwaben. Die Vorstellung dauert ca. 2:30 Stunden inkl. Pause. Veranstalter: Stadtkultur Bensheim.

Eintrittskarten

Tourist-Info, Tel. 06251/5826314, im Medienhaus des Bergsträßer Anzeigers, Tel. 06251/100816, bei der Musik Box, Tel. 06251/610540, bei der Musikgarage, Tel. 06251/680352, überregional bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie im Internet auf www.stadtkultur-bensheim.de.