Hauptrolle für das Fahrrad

Großes Interesse an „Radfahren neu entdecken“ und „Stadtradeln“

Radfahren liegt voll im Trend und immer mehr Menschen erkennen die Vorzüge dieses Fortbewegungsmittels. Dank zahlreicher Innovationen auf dem Fahrradmarkt können immer neue Zielgruppen erschlossen werden. Die Stadt Bensheim hat mit der Aktion „Radfahren neu entdecken“ das Interesse weiter geschürt: fast 100 Bensheimer nutzten in den vergangenen Wochen die Möglichkeit,  Pedelecs, Lastenräder oder E-Bikes gratis auszuleihen. Durchschnittlich eine Woche wurden die umweltfreundlichen Gefährte auf Alltagstauglichkeit und individuelle Ansprüche getestet.
Unterstützt wurde die Aktion vom Land Hessen, das hessenweit Fahrräder für die Aktion zur Verfügung gestellt hat. Stadtrat Oyan freute sich über das große Interesse: „Wir haben uns für einen einwöchigen Ausleihzeitraum entschieden, damit möglichst viele Interessenten das Angebot nutzen konnten“, so Oyan. „Die Nachfrage war allerdings so groß, dass leider nicht alle Nachfragen bedient werden konnten. Daher ist angedacht, das Projekt in Zukunft  zu wiederholen“, kündigt Oyan an.
Das Fahrrad spielte auch die Hauptrolle bei der Aktion „Stadtradeln“, die zum fünften Mal in Folge stattfand. Vom 1. bis 21. Mai waren alle Bensheimer aufgefordert, für ihre Stadt in die Pedale zu treten. Nachdem jetzt auch der Zeitraum für die Nachtragung der gefahrenen Kilometer abgeschlossen ist, liegt die Auswertung vor: 620 Radelnde nahmen in 14 Teams teil und legten insgesamt 72.872 km mit dem Fahrrad zurück – dies entspricht der 1,82-fachen Länge des Äquators. Dabei vermieden sie 10.348 kg CO2 (Berechnung basiert auf 142 g CO2 pro Personen-km).
Die Prämierung der besten Teams und Teilnehmer sowie des Sonderwettbewerbs Schulradeln durch die Stadt Bensheim und GGEW soll auf dem Winzerfest erfolgen. Die Gewinner werden rechtzeitig zur Prämierung eingeladen.
Zu den Siegerteams gehören „Triple Ö Westler“, „ADFC Bergstraße“, „Grüne Bensheim“ und „Proxivision radelt mit“ sowie im Wettbewerb Schulradeln das „AKG“, die „Joseph-Heckler-Schule“ und die „Karl-Kübel-Schule“.