Mit Flötenkammermusik und Lyrik das Publikum begeistert

Mit einem außergewöhnlichen Programm gestaltete die Musikschule Bensheim einen konzertanten Abend im gut besuchten Haus am Markt. Schülerinnen aus der Flötenklasse von Hannelore Schmanke präsentierten unter dem Titel „Flötenkammermusik und Lyrik“ ein fein abgestimmtes Programm, das die Entwicklung und Bedeutung des beliebten Holzblasinstruments über Jahrhunderte hinweg exemplarisch beleuchtete. Die jungen Musikerinnen, darunter eine Reihe von erfolgreichen Preisträgerinnen des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend musiziert“, gestalteten ihren Vortrag souverän mit bemerkenswerter Tonsicherheit und melodischer Eleganz.

Der Abend begann mit Musik des 16. und 17. Jahrhunderts mit einem Großensemble. Jana Pätzel, Lorena Hanser und Amelie Banasek zeigten danach mit Johann Scherers Sonate G-Dur, auf welch hohem Niveau Flötenmusik dargeboten werden kann. Justine Hastik und Franziska Winter beeindruckten durch eine exzellente Tongebung und ernteten großen Beifall. Annika Berger und Nora Burgulya schafften mit einer schwungvollen Gigue eine gelungene Überleitung zu dem Rondo von Francois Devienne, mit dem Katharina Krauthammel und Alexandra Gramlich den Flötenreigen komplett machten.

Begeisterung löste das Junior-Duo Greta Auer und Marie Arnold aus. Die Nachwuchstalente (zwölf Jahre) und Wettbewerbspreisträgerinnen präsentierten pfiffige Beiträge wie „Charlie´s Town“ von Leslie Searle. Der Flötenkreis der Musikschule präsentierte  in einer gelungenen Kombination aus Block- und Querflöten die launige Guggu-Polka von Josef Doppelbauer. In dem Septett spielten Angelika Berski, Joana Dammann, Stefanie Neubauer, Fiona Matlok, Sigrun Koppold, Gabriele Keck-Feit und Fiora Piller.

Passend zu der konzertanten Zeitreise las Katja Meilicke Lyrik von Schiller bis Brautigan (Zeitgenosse) und ergänzte den Abend mit leisen, heiteren und eindringlichen Versen. Am Ende des Abends gab es für alle Akteure großen Beifall.