Museum: Christian Junghanns – Zwischen Neo und Pop

Christian Junghanns ist in der Pop Art-Szene längst eine feste Größe: Mit seinen illustrativen, comicähnlichen Acrylbildern hat er sich unter dem Namen „Neopop“ etabliert. Ab 27. Januar stellt Junghanns im Bensheimer Museum aus und diese Ausstellung geht noch einen Schritt weiter, denn sie zeigt die Seele des Künstlers, der sich nicht auf Pop Art reduzieren lassen will.

Seine Themen sind Reduktion auf Farbe, Fläche und eine Botschaft, die sich dem Besucher oft erst auf den zweiten Blick erschließt. Seine Werke müssen physisch erfahrbar sein. Auch wenn die Vorlagen teilweise am Computer konzipiert werden, führt bei der Umsetzung kein Weg an Leinwand und Pinsel vorbei. Damit schafft er den Spagat zwischen analoger und digitaler Zeichnung.

Christian Junghanns wurde 1970 in Hannover geboren, studierte Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und arbeitet heute als freier Künstler und Gestalter in München. Seine Bilder werden national und international ausgestellt. Die Ausstellung im Museum Bensheim zeigt Arbeiten aus den letzten fünf Jahren und gibt einen Überblick über die vielfältigen Serien des Künstlers.

Die Vernissage mit Christian Junghanns ist am Freitag, 27. Januar, um 19 Uhr. Die Einführung übernimmt Dr. Eva Bambach.

Die Ausstellung ist bis 26. Februar in Bensheim zu sehen.