Stadt bleibt Partner des Mehrgenerationenhauses

Seit 2008 ist das Mehrgenerationenhaus „Franziskushaus“ in der Bensheimer Klostergasse ein wichtiger Bestandteil in der Sozialplanung der Stadt. Damit die in dieser Einrichtung geleistete wertvolle Arbeit auch für die Zukunft gesichert ist, will die Stadt weiterhin verlässlicher Kooperationspartner sein und bekräftigt das mit dem Beschluss des Magistrats, auch für die Jahre 2017 bis 2020 die erforderlichen Haushaltsmittel zur Kofinanzierung bereitzustellen. „Die im Mehrgenerationenhaus geleistete Arbeit wissen wir sehr zu schätzen, daher unterstützt die Stadt die Einrichtung auch weiterhin“, sagt Bürgermeister Rolf Richter. Wie schon für dieses Jahr sollen auch im Haushaltsjahr 2017 wieder 10.000 Euro für das Mehrgenerationenhaus eingestellt werden. Die Entscheidung obliegt der Stadtverordnetenversammlung.

Hintergrund ist das Anfang 2017 startende neue „Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus“, in das das bis Ende 2016 laufende Aktionsprogramm für eine weitere Förderung überführt wird. Insgesamt wird das Mehrgenerationenhaus mit 40.000 Euro gefördert, wovon 30.000 Euro aus EU- und Bundesmitteln stammen.

Das mit diesen Mitteln finanzierte Aktionsprogramm des unter der Trägerschaft des Caritasverbandes Darmstadt betriebenen Hauses ist durch einen generationenübergreifenden Ansatz geprägt. Von Begegnungen und Gesprächen bis hin zum intensiven Engagement können Menschen hier auch über verschiedene Generationen hinweg miteinander und füreinander aktiv sein. Beispiele dafür sind das Generationencafé, Spielenachmittage, das Projekt „Wunsch-Großeltern“ oder Computerkurse für Senioren.

Das Mehrgenerationenhaus zeichnet sich nicht nur durch seine zahlreichen Angebote aus den Bereichen Alter und Pflege, Haushaltsnahe Dienstleistungen, Freiwilliges Engagement sowie Integration und Bildung aus. Mit durchschnittlich 250 Nutzern pro Tag ist die Einrichtung auch stark frequentiert. Dazu trägt auch das Café Klostergarten als offener Treff mit Mittagstisch für Jung und Alt, Internetcafé, Spiele- und PC-Treff bei. Als besonders exemplarisch und herausragend gilt auch das Angebot „Paten für die Zukunft“: Ehrenamtliche Seniorpaten stehen benachteiligten jungen Menschen aus den Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekten sowie aus dem Migrationsdienst als Lernpartner zur Seite. Mit dem Beschluss über die weitere Kofinanzierung verpflichtet sich die Stadt außerdem, das Mehrgenerationenhaus in die konzeptionellen Überlegungen zur Bewältigung des demografischen Wandels im Sozialraum der Stadt Bensheim einzubinden.   psp