Netzwerk Demenz: Angehörigentreffen am 7. Juli

Thema: Vorsorgevollmacht und Betreuungsrecht

Am 7. Juli um 15 Uhr findet das nächste Angehörigentreffen für alle Menschen, die einen dementiell erkrankten Menschen pflegen oder betreuen im Bürgerhaus Kronepark Auerbach statt.

An diesem Treffen nimmt Diplom Sozialpädagogin Maritta Eckert-Geiß, Mitarbeiterin des Caritas Betreuungsverein im Kreis Bergstraße e.V. und Mitglied im Netzwerk Demenz, teil und informiert die Teilnehmer über Abfassung, Form und Hinterlegung der Vorsorgevollmacht. Sie erklärt den Unterschied zu einer Betreuungsverfügung, den Nutzen einer Patientenverfügung und steht im Anschluss an den Vortrag für Fragen zur Verfügung.

Jeder kann durch Krankheit, Unfall oder altersbedingt in die Lage kommen, bestimmte Angelegenheiten nicht mehr selbstverantwortlich regeln zu können. Es ist ein Irrtum, dass der (Ehe-) Partner oder andere Angehörige dann automatisch Entscheidungen treffen dürfen, da es im deutschen Gesetz keine automatische Vertretungsbefugnis für Ehepartner oder sonstige Angehörige gibt. Erst eine zur Vorsorge ausgestellte Vollmacht ermöglicht Vertrauenspersonen die rechtskräftige Vertretung und verhindert im Bedarfsfall die Bestellung eines rechtlichen Betreuers durch das Betreuungsgericht. Diese und weitere Themen werden in dem Vortrag angesprochen.

Jeder, der sich für dieses Thema interessiert, ist herzlich eingeladen.

Weitere Termine im Jahr 2016: 4. August, 1. und 29. September, 3  November und 1. Dezember (immer von 15 bis 16.30 im Bürgerhaus Kronepark).

Um möglichst vielen Angehörigen eine Teilnahme zu ermöglichen, sind auch die dementiell erkrankten Familienangehörigen willkommen. Für sie wird gegen einen kleinen Unkostenbeitrag eine Betreuung vor Ort angeboten. Hierfür ist eine Anmeldung beim AWO-Sozialzentrum unter der Telefonnummer 06251/1092 615 nötig.