Europäisches Filmfestival der Generationen in Bensheim

„Und wenn wir alle zusammenziehen?“ und „Neuland“ im Kino

Das Europäische Filmfestival der Generationen gastiert in diesem Jahr wieder vom 11. bis 20. Oktober in der Metropolregion Rhein-Neckar. Auch die Stadt Bensheim und das Netzwerk Demenz nehmen daran teil. In Kooperation mit dem Luxor Filmpalast Bensheim wird am 13. Oktober um 18 Uhr „Neuland“ gezeigt. In dem Film geht es darum, wie eine erfolgreiche Integrationsarbeit aussehen kann. Im Mittelpunkt steht der Lehrer Christian Zingg, der seit über 25 Jahren an der Integrations- und Berufsauswahlklasse in Basel tätig ist. Der Film begleitet ihn über zwei Jahre, wie er jugendliche Migranten auf das Berufsleben vorbereitet. Der Weg dahin ist nicht einfach, denn die Jugendlichen bringen nicht nur unterschiedliche Kultur- und Bildungshintergründe mit, manch einer birgt auch psychosoziale Probleme. Für die Diskussionsrunde am Anschluss konnte das Projekt „Integration braucht Partnerschaft“ des Kreises Bergstraße und das Diakonische Werk Bergstraße gewonnen werden.

Am 18. Oktober wird um 16 Uhr der Film „Und wenn wir alle zusammenziehen?“ gezeigt. Fünf langjährige Freunde, fünf Charaktere. Claude: der ewige Liebhaber. Annie und Jean: Sie bürgerlich und angepasst, er immer noch politischer Aktivist. Und Jeanne und Albert: Die Feministin und der Bonvivant. Trotz aller Gebrechen und Tücken, die mit dem Alter einhergehen, fühlen sich die Fünf noch ganz vital und voller Energie. Um dem Altersheim zu entgehen, entwickeln sie einen kühnen Plan. Sie werden zusammenziehen und unter einem Dach gemeinsam den Rest ihres Lebens verbringen. An der anschließenden Diskussionsrunde nimmt eine Projektgruppe der Altenpflegeschule Bergstraße und Bewohner verschiedener Wohnformen im Alter teil.

Ansprechpartner ist das Team Stadtplanung und Demographie der Stadt Bensheim, Tel. 06251-14-296 oder -190, E-Mail: demographie(at)bensheim(dot)de. Eintritt: 6 Euro.

Weitere Infos unter www.festival-generationen.de.