Eysoldt-Ring-Verleihung am 17. März

Am 17. März blickt die Theaterwelt wieder nach Bensheim: Dann wird mit dem Gertrud-Eysoldt-Ring der bedeutendste Theaterpreis im deutschsprachigen Raum vergeben. Im vollbesetzen Parktheater erhält die Schauspielerin Sophie Rois die begehrte Auszeichnung. Der Eysoldt-Ring wird Sophie Rois ausgehend von ihrem „zauberhaften Auftritt“ als Hexe in Frank Castorfs Faust an der Berliner Volksbühne und „als ausdrückliche Würdigung für ihr langjähriges Bekenntnis zum Ensembletheater an der Berliner Volksbühne“ verliehen, wie Jury-Vorsitzende Barbara Frey, Schweizer Theaterregisseurin und Intendantin am Schauspielhaus Zürich, bei der Bekanntgabe sagte.

Der Gertrud-Eysoldt-Ring ist mit 10.000 Euro dotiert. Erste Preisträgerin war Doris Schade, ihr folgten große Schauspielerinnen und Schauspieler, wie beispielsweise Klaus Maria Brandauer, Cornelia Froboess, Corinna Harfouch, Nina Hoss, Ulrich Mühe, Ulrich Matthes und Tobias Moretti. Der „Gertrud-Eysoldt-Ring“ geht auf ein Vermächtnis des Journalisten und Theaterkritikers Wilhelm Ringelband zurück, der bis zu seinem Tod in Bensheim lebte und in seinem Testament einen Schauspielerpreis mit dem Namen von Gertrud Eysoldt verfügte.

Der mit 5.000 Euro dotierte Kurt-Hübner-Regiepreis, der ebenfalls in Bensheim übergeben wird, geht an Nora Abdel-Maksoud für das Stück „The Making-Of“ am Berliner Maxim Gorki Theater.

Erstmals moderiert Walter Renneisen die Verleihung im Parktheater. Danach findet im Bürgerhaus wieder die festliche Gala mit „Flying Buffet“ von Sternekoch Martin Scharff und Live-Musik statt. Beginn der Preisverleihung ist um 18 Uhr im Parktheater. Die Gala startet gegen 19.30 Uhr, das Bürgerhaus ist ab 19.15 Uhr geöffnet.

Am Sonntag (18.) findet um 11 Uhr im Parkhotel Krone in Auerbach die Matinee statt. Die Akademie der Darstellenden Künste lädt ein zu einem Gespräch mit den Preisträgern. Der Eintritt ist frei.