Fremdes Land, fremde Kultur und viele Vorurteile

Männliche Flüchtlinge genießen zurzeit keinen guten Ruf in Deutschland. Wenn irgendwo etwas passiert, wird immer schnell ein Zusammenhang mit syrischen, afghanischen oder irakischen Flüchtlingen vermutet.

Mit diesem Meinungs- und Stimmungsbild befasst sich ein Vortrag, zu dem das städtische Frauenbüro im Rahmen seiner Bürgergespräche für kommenden Dienstag (27.) einlädt.

In den Räumen des Frauenbüros über dem Generationentreff (Hauptstraße 53) wird Diplom-Sozialpädagoge Steffen Brammer  von Pro Familia unter dem Titel „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ über Beobachtungen aus intensiven Kontakten mit männlichen Flüchtlingen sprechen. Gemeinsam will man sich damit auseinandersetzen, was es bedeutet, als allein reisender Mann in einem weit entfernten Land anzukommen und dort mit einem fremden Alltag und vielen Vorurteilen konfrontiert zu werden.

Der Gesprächsabend im Frauenbüro beginnt um 19.30 Uhr. psp