Geld für Standorte der Erstaufnahmeeinrichtungen: Auch Bensheim profitiert vom Investitionsprogramm

Das hessische Finanzministerium zahlt der Stadt Bensheim 288.000 Euro aus dem Sonderkontingent im Kommunalinvestitionsprogramm. Die Stadt profitiert davon, im vergangenen Jahr mehrere Monate Standort einer Hessischen Erstaufnahmeeinrichtung gewesen zu sein.

Den Planungen aus dem Rathaus zur Folge, soll das Geld für Integrationsmaßnahmen vor Ort und für die Unterstützung der Helferkreise verwendet werden. Geplant ist, die vielen bestehenden Projekte und Initiativen weiter zu stärken, neue Maßnahmen anzubieten und auch weiteres Personal in der Verwaltung im Bereich Integration zu finanzieren.

Zahlreiche Integrations-Projekte bestehen bereits in Bensheim, viele davon sind schon lange vor der aktuellen Flüchtlingswelle ins Leben gerufen worden, umso wertvoller sind diese bereits etablierten Angebote und Netzwerke gerade jetzt. Dazu gehören Deutschkurse, spezielle Sportgruppen, Fahrrad- und Schwimmkurse, Hausaufgabenhilfe für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, eine Internationale Spielgruppe und viele weitere Projekte. Insbesondere auf ehrenamtlicher Ebene engagieren sich Vereine, Kirchengemeinden, Privatinitiativen im Bereich Integration. „Wir sind auf dieses ehrenamtliche Engagement angewiesen und unterstützen die Helfer wo wir können“, sagen Bürgermeister Rolf Richter und der für Integration zuständige Stadtrat Adil Oyan. „Mit dem zusätzlichen Geld werden wir den Bereich Integration und einzelne Projekte weitere ausbauen“, kündigte Oyan an.