Gemeinsam mit der Stadt Bensheim stellte die Karl Kübel Stiftung das Projekt Drop In(klusive) auf der diesjährigen Konferenz des Deutschen Städtetags in Bochum vor

Inka Kuusela (Drop Ins Bensheim) und Johannes Ebermann (KKS) auf der diesjährigen Konferenz des Deutschen Städtetags in Bochum(25.01.2016). Die Konferenz stand unter dem Motto „Städte l(i)eben Vielfalt – Integration von Flüchtlingen“. Die Vertreter der kreisfreien Städte konnten sich über die Projekte der Karl Kübel Stiftung und die vier Drop In(klusive) - Willkommensorte für Familien - in Bensheim informieren.

Wie kann Integration gelingen? Welche Rahmenbedingungen müssen vor Ort geschaffen werden, und wie nehme ich die Bewohner meiner Stadt mit ins Boot? Diese und viele andere praktische Fragen waren Thema der Konferenz. Besonders neugierig waren die Teilnehmenden, welche Projekte und Antworten andere Städte bereits gefunden haben.

Am Stand der Karl Kübel Stiftung und der Stadt Bensheim bekamen sie konkrete und praxiserprobte Antworten, wie Integration von Menschen mit Fluchterfahrung gelingen kann. Das Projekt Drop In(klusive) ermöglicht den Austausch zwischen Eltern mit und ohne Fluchterfahrungen und baut somit Brücken für eine gelungene Integration in den Städten und Gemeinden. Eltern mit Kindern unter drei Jahren können kostenlos an den Drop Ins teilnehmen. Neben einem gemeinsamen Frühstück können sich die Mütter und Väter austauschen, und sie erhalten bei Bedarf Unterstützung von einer pädagogischen Fachkraft. Diese steht den Eltern mit Rat und Tat zur Seite. In Bensheim werden die Drop In(klusive) von Inka Kuusela betreut; sie informierte auf der Konferenz über den Ablauf und ihre positiven Erfahrungen in den Drop Ins.

Die Drop In(klusive) überzeugten die Besucher als niedrigschwellige Begegnungs- und Willkommensorte; sie sind ein wichtiger Baustein für eine gelungene Integration vor Ort.