ICE-Trasse: Stadt setzt sich weiter für bergmännischen Tunnel ein

Bensheim. Mit der Entscheidung für die Vorzugsvariante II.b am 13. November mit einer Trassenführung im Kreis Bergstraße entlang der A67 ist ein wichtiger Meilenstein für die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim (Rhein-Main/Rhein-Neckar) erreicht worden. Die Stadt Bensheim begrüßt ausdrücklich, dass es mit der Trassenentscheidung entlang der A67 – und nicht entlang der A5 – zu keiner zusätzlichen Lärmbelastung der Anwohner der Kernstadt und von Auerbach kommt und dass eine Abtrennung der Stadtteile im Ried von der Kernstadt durch eine Riedquerung vermieden werden kann.

Wie Erste Stadträtin Nicole Rauber-Jung betont, liegt nun das Hauptaugenmerk der Stadt auf dem bestmöglichen Lärmschutz für die Anwohner im Stadtteil Langwaden. Deshalb unterstützt man weiterhin die Konsenstrasse des Kreis Bergstraße mit einem bergmännischen Tunnel ab nördlich Langwaden parallel zur A67 bis Lorsch. Die Stadt Bensheim geht davon aus, dass dieser bergmännische Tunnel von allen Beteiligten auf Kreisebene in den verschiedenen Gremien nach wie vor mit Nachdruck gefordert wird und Eingang in die parlamentarische Befassung des Deutschen Bundestages findet. Flankierend sind hierbei die politischen Mandatsträger auf Bundes- und Landesebene zu involvieren, um den Forderungen aus der Region auch politisch Nachdruck zu verleihen.