Mit Kunst gegen Gedächtnisverlust – Netzwerk Demenz bietet Mal-Workshop an

Die vorhandenen kommunikativen Fähigkeiten durch die Beschäftigung mit Kunst positiv beeinflussen ist der eine Aspekt, die Beziehung zwischen den Erkrankten und den Angehörigen zu stärken der andere, der das Bensheimer Netzwerk Demenz zu einem neuen Angebot veranlasst hat: Unter dem Stichwort „Kunst und Demenz“ wird im Februar erstmals zu einem Mal-Workshop für Menschen mit leichter bis mittelgradiger Demenz und ihre Angehörigen eingeladen. Unter der Leitung von Christoph Breitwieser vom Museum der Stadt Bensheim werden Bilder von regionalen Künstlern Grundlage der Workshops sein. Die gegenstandslose Malerei von Leo Grewenig oder das sozialkritische Werk von Paul Kleinschmidt können von den Teilnehmern frei besprochen und interpretiert werden.

Anhand der Bilder soll das Gedächtnis der Teilnehmer aktiviert werden. „Aus dem Gemälde herausholen, was vom Gedächtnisverlust bedroht ist“, fasst es Breitwieser zusammen. Im Anschluss daran werden die Kursteilnehmer selbst zu Pinsel und Farbe greifen und ihrer Kreativität freien Lauf lassen.

Der erste Workshop dieser Art ist am Donnerstag, dem 18. Februar, im städtischen Museum oberhalb des Marktplatzes. Der Kurs beginnt um 15 Uhr und wird etwa zwei bis drei Stunden dauern. Zum Auftakt dieses neuen Angebots wird die Stadt Bensheim die Kurskosten übernehmen.

Interessierte können sich beim Team Stadtplanung und Demographie unter Telefon 06251/14190 und 14291 beziehungsweise per Mail demographie@bensheim.de oder beim Museum unter Telefon 06251/5847865 beziehungsweise per Mail museum(at)bensheim.de anmelden.    psp