Mögliche Munitionsbelastung: Im Bensheimer Stadtwald werden Hinweisschilder angebracht

Auch wenn mehr als 70 Jahre vergangen sind: Für Randbereiche des Jägersburger Waldes, Teile des Niederwaldes und des Schwanheimer Waldes kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich hier noch Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg befinden. Als Vorsichtsmaßnahme werden daher in Teilen des Bensheimer Stadtwaldes Hinweisschilder angebracht, um auf die Sperrung bestimmter Flächen des Niederwaldes und des Schwanheimer Waldes aufmerksam zu machen. Die Waldwege selbst sind sicher, da diese bei der Anlegung bereits auf eine Munitionsbelastung hin untersucht wurden, hier besteht also keine Gefahr. Erholungssuchende dürfen dort die Wege aber nicht verlassen.

Der möglichen Gefährdung kam man durch Luftbildauswertungen des Regierungspräsidiums Darmstadt auf die Spur. Das zuständige Forstamt Lampertheim hat zusammen mit dem Waldeigentümer, der Stadt Bensheim, als ersten Schritt eine Sperrung der betroffenen Flächen des Stadtwaldes auf der Grundlage des hessischen Waldgesetzes vorgenommen.

Im Niederwald ist eine punktuelle Sperrung von insgesamt fünf Teilflächen notwendig. Die betroffenen Waldflächen im Schwanheimer Wald werden komplett gesperrt. Schilder an den Waldeingängen und im Bereich der betroffenen Waldflächen sowie Markierungen (weiß und rot) an den Bäumen weisen auf die Gefahr hin. Um die Waldflächen zukünftig wieder forstwirtschaftlich nutzen zu können und die Sperrung wieder aufzuheben, werden Sondierungen durch eine Fachfirma veranlasst. Aufgrund der hohen Besucherfrequentierung wird zuerst der Niederwald untersucht.

Für Rückfragen steht Christa Engelhardt vom Team Grundstücksverkehr als Ansprechpartnerin zur Verfügung (Telefon 14-215).