„Möwe“ ist wieder heimgekehrt

40 Jahre gehörte sie im Außenbereich des Parktheaters zum Stadtbild, dann verschwand sie für viereinhalb Jahre, vor kurzem ist die „Möwe“ wieder an ihrem angestammten Platz.

Im September 2011 war die aus dem Jahr 1971 stammende Bronzeskulptur des ungarischen Bildhauers Lásló Szabó abgebaut worden, weil man im Sockelbereich eine Beschädigung festgestellt hatte. Schadensverursacher war allerdings nicht wie zunächst vermutet ein Auto, sondern Materialermüdung, wie sich nach eingehender Untersuchung herausgestellt hatte.

Warum es dann doch einige Jahre gedauert hat, bis das Kunstobjekt den Vorplatz beim Parktheater wieder zieren kann, hatte verschiedene Gründe: Die Reparaturarbeiten mussten mit den Erben des 1984 verstorbenen Künstlers besprochen werden. Die Diskussion um das Bürgerhaus wirkte sich ebenfalls aus: So lange nicht geklärt war, ob der Bereich Bürgerhaus, Dalberger Hof und Parktheater zur Baustelle wird, machte es keinen Sinn, das schwere Objekt wieder aufzustellen.

Dazu kam dann im vergangenen Jahr die Dachsanierung am Parktheater, so dass sich erst jetzt wieder ein störungsfreier Standort für die reparierte „Möwe“ ergab. Nachdem ein neues Fundament für die Skulptur hergestellt worden war, steht die „Möwe“ jetzt wieder an ihrem angestammten Platz.     psp