Neues vom Netzwerk Demenz Bensheim

Netzwerk Demenz

Anonyme Umfrage unter pflegenden Angehörigen gestartet

„Pflege von Menschen mit Demenz im häuslichen Umfeld“ lautete das Thema des digitalen Rathausgesprächs in diesem Frühjahr. Veranstaltet vom Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg mit Unterstützung des Netzwerks Demenz Bensheim haben fünf pflegende Angehörige ihre Situation und Erfahrungen geschildert. Die Teilnehmer der Online-Veranstaltung – darunter Erste Stadträtin Nicole Rauber-Jung, VertreterInnen aus den Bereichen Pflege, Medizin, Sport, Kirche, MitarbeiterInnen der Universität Heidelberg und ZuschauerInnen – haben die Situation pflegender Angehörigen beleuchtet und mögliche Bedarfe in diesem Bereich aufgezeigt. Das Netzwerk Demenz hat viele wertvolle Anregungen mitnehmen können und unmittelbar mit der Umsetzung begonnen.

Allen Beteiligten im Netzwerk Demenz war von Anfang an klar, dass die pflegenden Angehörigen, die am Rathausgespräch teilgenommen haben, stellvertretend für viele weitere pflegende Angehörige in Bensheim stehen. Daher haben sich die Verantwortlichen des Netzwerks entschieden, eine anonyme Umfrage durch einen Fragebogen mit dem Ziel einer Bedarfsanalyse zu starten. Alle, die zur betroffenen Zielgruppe der pflegenden Angehörigen im häuslichen Umfeld von demenziell Erkrankten gehören und an der Umfrage teilnehmen möchten, können den Fragebogen ab sofort bei den Neurologischen Praxen Dr. Gillen (Rodensteinstraße 92, Telefon: 06251/38883) oder Dr. Meyer (Darmstädter Straße 44, Telefon 06251/4444) in Bensheim erhalten. Beide Ärzte unterstützen dankenswerterweise die anonyme Umfrage. Außerdem steht der Fragebogen ab sofort online bereit unter www.bensheim.de.

Mit dem Ausfüllen des Fragebogens helfen die Betroffenen dabei, den aktuellen Bedarf in diesem Bereich aufzuzeigen. So können mögliche fehlende Angebote neu initiiert werden. Der Fragebogen wird nach einem Erfassungszeitraum von drei Monaten ausgewertet. Um Rücksendung bis 30. September wird gebeten. Der ausgefüllte Fragebogen kann anonym entweder an das Netzwerk Demenz Bensheim gesendet oder in einer der beiden Arztpraxen abgegeben werden.

Für Fragen und Anregungen steht das Netzwerk Demenz in der Darmstädter Straße 52 zur Verfügung, Telefon 06251/86991-62, E-Mail senioren(at)bensheim.de.

Das Netzwerk Demenz Bensheim bedankt sich bereits jetzt bei allen pflegenden Angehörigen aus Bensheim, die an der Umfrage teilnehmen.