Lebendige Bürgerkultur braucht Engagement

Aufwand der Ehrenamtlichen in der Bensheimer Kommunalpolitik

Menschen, die sich im Ehrenamt engagieren, hat der frühere Bundespräsident Dr. Joachim Gauck als "das größte Geschenk" für Deutschland bezeichnet, ihren Einsatz als "unverzichtbaren Bestandteil unserer Bürgerkultur". Auch in Bensheim kann man sich auf eine Vielzahl von Menschen verlassen, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich tätig sind - sei es in Sportvereinen oder im sozialen und kulturellen Bereich und auch in der Politik.

Einen Eindruck des zeitlichen Aufwands von Ehrenamtlichen in den politischen Gremien der Stadt Bensheim gibt eine aktuelle Statistik zu den Sitzungszeiten: Demnach verbrachten zum Beispiel die Bensheimer Stadtverordneten im Jahr 2017 mehr als zwölf Stunden im Stadtparlament, die in der Regel wöchentlichen Fraktionssitzungen sind dabei nicht enthalten. Hinzu kommt für viele der gewählten Bürgervertreter die Mitarbeit in den Ausschüssen. Für die acht ehrenamtlichen Mitglieder des Magistrats standen im Jahr 2017 insgesamt 39 Sitzungen auf dem Programm. Dazu kommen ungezählte Stunden der Sitzungsvorbereitung. "Über die Sitzungen hinaus engagieren sich die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker auch beispielsweise bei Gesprächen und Terminen mit Bürgern", ergänzt Bürgermeister Rolf Richter und betont: "Die ehrenamtlichen Magistratsmitglieder und Stadtverordneten leisten wie alle ehrenamtlich Engagierten einen großen Beitrag zur positiven Entwicklung der Stadt und der in Bensheim so lebendigen Bürgerkultur. Dafür möchte ich ihnen herzlich danken."   ms