Überblick Bensheim

Aktuelle Bauleitplanung

Flächennutzungsplan der Stadt Bensheim – 19. Änderung (Bereich des Bebauungsplans BG 6 „In der Lohrbach“ 7. Änderung in Bensheim-Gronau)

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bensheim hat in Ihrer Sitzung am 29.06.2017 den Entwurf der 19. Änderung des Flächennutzungsplanes (FNP) beschlossen. Gleichzeitig wurde beschlossen, die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 (2) BauGB (Baugesetzbuch) sowie die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 (2) BauGB durchzuführen. Parallel zur 19. Änderung des FNP wird für diesen Bereich der Bebauungsplan BG 7 „In der Lohrbach“ 7. Änderung aufgestellt.

Die Durchführung der Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 (2) BauGB wird hiermit öffentlich bekannt gemacht.

Der Geltungsbereich der 19. Änderung des FNP ist aus der nachfolgenden Planskizze ersichtlich.

Mit der teilbereichsbezogenen 19. Änderung des Flächennutzungsplanes innerhalb des Geltungsbereiches des Bebauungsplanes „BG 6 In der Lohrbach“ 7. Änderung sollen die bauplanungsrechtlichen Grundlagen für eine wohnbauliche Nutzung eines Grundstücks im südlichen Bereich der Gemarkung Gronau , westlich der Kreuzerstraße geschaffen werden.

Der Entwurf der Änderung des FNP, bestehend aus Planzeichnung und Begründung einschließlich Umweltbericht sowie die bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen, werden gemäß § 3 (2) BauGB für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt. Die Offenlage findet in der Zeit von

Dienstag, den 25. Juli 2017 bis einschließlich Freitag, den 25. August 2017

beim Magistrat der Stadt Bensheim, Team Stadtplanung und Demographie, Kirchbergstraße 18, 64625 Bensheim, 4. OG, vor den Zimmern 409 bis 412 während der allgemeinen Dienststunden (Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr, sowie Montag, Mittwoch und Donnerstag von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr und Dienstag von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr) statt. Dort kann der Änderungsentwurf eingesehen werden.

Gemäß § 4a Abs. 4 BauGB kann der Entwurf der 19. Änderung des FNP im genannten Zeitraum auch auf der städtischen Homepage (www.bensheim.de) eingesehen werden.

Während der Offenlage können Stellungnahmen schriftlich oder während der allgemeinen Dienststunden auch mündlich zur Niederschrift abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben. Eine Vereinigung im Sinne des § 4 Absatz 3 Satz 1 Nummer 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 Absatz 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes gemäß § 7 Absatz 3 Satz 1 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes mit allen Einwendungen ausgeschlossen ist, die sie nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:

a) Umweltbericht gemäß § 2a BauGB. Die Betrachtung der umweltrelevanten Schutzgüter umfasst dabei:

  • Boden: Charakterisierung von Bodentypen und Bodeneigenschaften sowie Bewertung der Bodenfunktion und der Nutzungsfunktion, Bewertung der Planung im Hinblick auf den Eingriff in den Boden und Aussagen zur Eingriffskompensation
  • Wasser: Charakterisierung von Bodentypen im Hinblick auf das Grundwasser, Bewertung der Grundwasserergiebigkeit, Hinweise zu Wasserschutzgebieten sowie zu Oberflächengewässern, Bewertung der Planung im Hinblick auf den Eingriff in den Wasserhaushalt und Aussagen zur Eingriffskompensation
  • Klima und Luft: Beschreibung und Bewertung des Plangebietes für die Kalt- und Frischluftbildung sowie das Lokal- bzw. Kleinklima, Auswirkungen der Festsetzungen des Bebauungsplanes auf das Schutzgut
  • Tiere und Pflanzen: Bestandsbeschreibung der Biotop- und Nutzungstypen, Aussagen des Entwurfes zum Landschaftsplan, naturschutzfachliche Bedeutung des Plangebietes, naturschutzrechtliche Eingriffsbewertung, Aussagen zur biologischen Vielfalt, Auswirkungen auf die Lebensräumen, artenschutzrechtliche Beurteilung sowie Maßnahmen zum Artenschutz, Auswirkungen der Planung (Eingriffskompensation im 2. Teilgeltungsbereich) auf das FFH-Gebiet „Gronauer Bach mit Hummelscheid und Schannenbacher Moor“, Aussage, dass eine Schädigung von Arten und natürlichen Lebensräumen (Umweltschaden) nicht vorliegt
  • Landschaft: Beschreibung der Landschaft sowie der Auswirkungen der Planung auf das Orts- und Landschaftsbild, Bewertung der Erholungsfunktion, Auswirkungen der Maßnahmen zur Eingliederung in das Landschafts- bzw. das Ortsbild, Aussagen zur Eingriffskompensation
  • Mensch: Bewertung der Naherholungspotentials, Aussagen zur menschlichen Gesundheit, Aussagen zu temporären Auswirkungen auf das Wohnumfeld des Schutzgutes, Aussage, dass mit der Umsetzung der Kompensationsmaßnahme innerhalb des 2. Teilgeltungsbereiches sich mittel- bis langfristig eine Verbesserung der Erholungsfunktion ergibt
  • Kultur- und Sachgüter: Beschreibung der betroffenen Sachgüter, Bewertung der Auswirkungen der Planung auf Kultur- und sonstige Sachgüter, Hinweis, dass keine archäologischen Fundstellen bekannt sind
  • Wechselwirkungen zwischen den Schutzgütern: Beschreibung und Bewertung der gegenseitigen Wechselwirkungen, Bewertung der wesentlichen Wechselwirkungen der Planung auf das Schutzgut Boden, Aussagen zur Topographie und Auswirkungen auf die Flächenbewirtschaftung

Hinzu kommen Angaben im Umweltbericht zu Maßnahmen, zur Vermeidung, Verringerung und zum Ausgleich der nachteiligen Auswirkungen der Planung, zur Entwicklung des Umweltzustandes bei Durchführung bzw. Nichtdurchführung (Null-Variante) der Planung, zu den in Betracht kommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten sowie zur Überwachung der Umweltauswirkungen, die aufgrund des Bauleitplans auftreten können (Monitoring).

b) Umweltrelevante Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung gemäß § 3,4 Abs. 1 BauGB:

  • Hessen Archäologie (10.02.2017): Hinweis zur geänderten Gesetzesgrundlage des hessischen Denkmalschutzgesetztes (Schutzgut Kultur- und Sachgüter)
  • Der Kreisausschuss des Kreises Bergstraße (15.02.2017): Anregung zur Begründung der Notwendigkeit zur Überschreitung der zulässigen Grundfläche (Schutzgut Boden), Anregung zur Begründung der Notwendigkeit von Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen (Schutzgüter Boden & Landschaft) sowie Ergänzung einer Alternativenprüfung, Anregung zur Ergänzung von Informationen zum Immissionsschutz im Hinblick auf das angrenzende Dorfgemeinschaftshaus (Schutzgut Mensch), Aussagen zum Umfang und zum Detailierungsgrad der Umweltprüfung sowie Bewertung der Belange des Umweltschutzes, Hinweise zur Berücksichtigung des ursprünglich im Plangebiet festgesetzte Kompensation/Eingrünung (Streuobstwiese) im weiteren Verfahren (Schutzgüter Boden & Landschaft), Anregung zur Ergänzung der externen Kompensationsflächen in der Planzeichnung zur Änderung des Flächennutzungsplanes (Schutzgüter Boden & Landschaft), Anregung zum Abschluss eines städtebaulichen Vertrages zur Sicherung der Ausgleichsflächen sowie Aufnahme einer Frist zur Umsetzung (Schutzgut Boden), Hinweis zur Gutschrift von Punkten auf ein Ökokonto, Hinweis dass die Landschaftsschutzgebiets-Verordnung "Bergstraße-Odenwald" nicht 2006, sondern erst mit Inkrafttreten der Natura-2000-Verordnung (verkündet 07.03.2008) außer Kraft getreten ist (Schutzgut Landschaft), Ergänzung von Erläuterungen zur externen Kompensationsmaßnahme, Hinweis, dass der der aktuelle Zustand des angrenzenden Oberflächengewässers durch die Planung verbessert wird, Hinweise zur Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen (Schutzgüter Boden & Landschaft), Hinweis, dass keine Kulturdenkmäler bekannt sind (Schutzgüter Kultur- und sonstige Sachgüter)
  • Regierungspräsidium Darmstadt (16.02.2017): Anregung zur Begründung der Notwendigkeit von Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen (Schutzgüter Boden & Landschaft) sowie Ergänzung einer Alternativenprüfung, Hinweis, dass Schutzgebiete nach Naturschutzrecht durch die Bauflächen nicht betroffen sind, Anregung zur Ergänzung der externen Kompensationsflächen in der Planzeichnung zur Änderung des Flächennutzungsplanes sowie Konkretisierung der Aussagen zur Kompensationsfläche (Schutzgüter Boden & Landschaft), Hinweise zu Wasserschutzgebieten (Schutzgut Wasser), Anregung zur Ergänzung von Aussagen zur Grundwassersituation sowie Grundwasserständen (Schutzgut Wasser), Hinweis, dass sich keine Hinweise auf das Vorhandensein von Altflächen (Altstandorte, Altablagerungen), schädliche Bodenveränderungen und/oder Grundwasserschäden ergeben (Schutzgut Boden), Definition von Schädlichen Bodenveränderungen im Sinne des § 2 Abs. 3 Bundes-Bodenschutzgesetz sowie Hinweis zum sparsamen Umgang mit Grund und Boden (Schutzgut Boden)

b) Weitere umweltrelevante Informationen:

  • Wasser: Abstimmung mit dem Gewässerverband Bergstraße zur Gewässerbewirtschaftung des angrenzenden Oberflächengewässers (Meerbach)

Bebauungsplan BG 6 „In der Lohrbach“ 7. Änderung in Bensheim-Gronau

hier: Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 (2) BauGB

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bensheim hat in Ihrer Sitzung am 29.06.2017 den Entwurf des Bebauungsplans BG 6 „In der Lohrbach“ 7. Änderung beschlossen. Gleichzeitig wurde beschlossen, die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 (2) BauGB (Baugesetzbuch) sowie die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 (2) BauGB durchzuführen.

Dies wird hiermit öffentlich bekannt gemacht.

Mit der 7. Änderung des Bebauungsplanes BG 6 „In der Lohrbach“ sollen die bauplanungsrechtlichen Grundlagen für eine wohnbauliche Nutzung eines Grundstückes im südlichen Bereich der Gemarkung Gronau, westlich der Kreuzerstraße, geschaffen werden. Der Geltungsbereich umfasst die Flurstücke mit der amtlichen Kataster­bezeichnung Gemarkung Gronau, Flur 6, Nr. 54/1 und 139 teilweise mit 7.667m² sowie einen Teilgeltungsbereich für Ausgleichsmaßnahmen auf einem Flurstück nordöstlich der Ortslage.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes ist aus der nachfolgenden Planskizze ersichtlich.

Der Entwurf des Bebauungsplanes, bestehend aus Planzeichnung mit textlichen Festsetzungen und Begründung einschließlich Umweltbericht sowie die bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen, werden gemäß § 3 (2) BauGB für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt. Die Offenlage findet in der Zeit von

Dienstag, den 25. Juli 2017 bis einschließlich Freitag, den 25. August 2017

beim Magistrat der Stadt Bensheim, Team Stadtplanung und Demographie, Kirchbergstraße 18, 64625 Bensheim, 4. OG, vor den Zimmern 409 bis 412 während der allgemeinen Dienststunden (Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr, sowie Montag, Mittwoch und Donnerstag von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr und Dienstag von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr) statt. Dort kann der Änderungsentwurf eingesehen werden.

Gemäß § 4a Abs. 4 BauGB kann der Entwurf des Bebauungsplanes im genannten Zeitraum auch auf der städtischen Homepage (www.bensheim.de) eingesehen werden.

Während der Offenlage können Stellungnahmen schriftlich oder während der allgemeinen Dienststunden auch mündlich zur Niederschrift abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.

Folgende Arten umweltbezogener Informationen sind verfügbar:

a) Umweltbericht gemäß § 2a BauGB. Die Betrachtung der umweltrelevanten Schutzgüter umfasst dabei:

  • Boden: Charakterisierung von Bodentypen und Bodeneigenschaften sowie Bewertung der Bodenfunktion und der Nutzungsfunktion, Bewertung der Planung im Hinblick auf den Eingriff in den Boden und Aussagen zur Eingriffskompensation
  • Wasser: Charakterisierung von Bodentypen im Hinblick auf das Grundwasser, Bewertung der Grundwasserergiebigkeit, Hinweise zu Wasserschutzgebieten sowie zu Oberflächengewässern, Bewertung der Planung im Hinblick auf den Eingriff in den Wasserhaushalt und Aussagen zur Eingriffskompensation
  • Klima und Luft: Beschreibung und Bewertung des Plangebietes für die Kalt- und Frischluftbildung sowie das Lokal- bzw. Kleinklima, Auswirkungen der Festsetzungen des Bebauungsplanes auf das Schutzgut
  • Tiere und Pflanzen: Bestandsbeschreibung der Biotop- und Nutzungstypen, Aussagen des Entwurfes zum Landschaftsplan, naturschutzfachliche Bedeutung des Plangebietes, naturschutzrechtliche Eingriffsbewertung, Aussagen zur biologischen Vielfalt, Auswirkungen auf die Lebensräumen, artenschutzrechtliche Beurteilung sowie Maßnahmen zum Artenschutz, Auswirkungen der Planung (Eingriffskompensation im 2. Teilgeltungsbereich) auf das FFH-Gebiet „Gronauer Bach mit Hummelscheid und Schannenbacher Moor“, Aussage, dass eine Schädigung von Arten und natürlichen Lebensräumen (Umweltschaden) nicht vorliegt
  • Landschaft: Beschreibung der Landschaft sowie der Auswirkungen der Planung auf das Orts- und Landschaftsbild, Bewertung der Erholungsfunktion, Auswirkungen der Maßnahmen zur Eingliederung in das Landschafts- bzw. das Ortsbild, Aussagen zur Eingriffskompensation
  • Mensch: Bewertung der Naherholungspotentials, Aussagen zur menschlichen Gesundheit, Aussagen zu temporären Auswirkungen auf das Wohnumfeld des Schutzgutes, Aussage, dass mit der Umsetzung der Kompensationsmaßnahme innerhalb des 2. Teilgeltungsbereiches sich mittel- bis langfristig eine Verbesserung der Erholungsfunktion ergibt
  • Kultur- und Sachgüter: Beschreibung der betroffenen Sachgüter, Bewertung der Auswirkungen der Planung auf Kultur- und sonstige Sachgüter, Hinweis, dass keine archäologischen Fundstellen bekannt sind
  • Wechselwirkungen zwischen den Schutzgütern: Beschreibung und Bewertung der gegenseitigen Wechselwirkungen, Bewertung der wesentlichen Wechselwirkungen der Planung auf das Schutzgut Boden, Aussagen zur Topographie und Auswirkungen auf die Flächenbewirtschaftung

Hinzu kommen Angaben im Umweltbericht zu Maßnahmen, zur Vermeidung, Verringerung und zum Ausgleich der nachteiligen Auswirkungen der Planung, zur Entwicklung des Umweltzustandes bei Durchführung bzw. Nichtdurchführung (Null-Variante) der Planung, zu den in Betracht kommenden anderweitigen Planungsmöglichkeiten sowie zur Überwachung der Umweltauswirkungen, die aufgrund des Bauleitplans auftreten können (Monitoring).

b) Umweltrelevante Stellungnahmen aus der frühzeitigen Beteiligung gemäß § 3,4 Abs. 1 BauGB:

  • Hessen Archäologie (10.02.2017): Hinweis zur geänderten Gesetzesgrundlage des hessischen Denkmalschutzgesetztes (Schutzgut Kultur- und Sachgüter)
  • Kommunalwirtschaft Mittlerer Bergstraße (31.01.2017): Hinweis zur Verwendung von Niederschlagswasser (Schutzgut Wasser)
  • Der Kreisausschuss des Kreises Bergstraße (15.02.2017): Anregung zur Begründung der Notwendigkeit zur Überschreitung der zulässigen Grundfläche (Schutzgut Boden), Anregung zur Begründung der Notwendigkeit von Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen (Schutzgüter Boden & Landschaft) sowie Ergänzung einer Alternativenprüfung, Anregung zur Ergänzung von Informationen zum Immissionsschutz im Hinblick auf das angrenzende Dorfgemeinschaftshaus (Schutzgut Mensch), Aussagen zum Umfang und zum Detailierungsgrad der Umweltprüfung sowie Bewertung der Belange des Umweltschutzes, Hinweise zur Berücksichtigung des ursprünglich im Plangebiet festgesetzte Kompensation/Eingrünung (Streuobstwiese) im weiteren Verfahren (Schutzgüter Boden & Landschaft), Anregung zum Ausschluss von baulichen Anlagen innerhalb der Kompensationsfläche A (Schutzgut Boden), Anregung zum Abschluss eines städtebaulichen Vertrages zur Sicherung der Ausgleichsflächen sowie Aufnahme einer Frist zur Umsetzung (Schutzgut Boden), Empfehlung zur Aufnahme der Pflanzqualitäten in den Festsetzungsgehalt des Bebauungsplanes, Hinweis zur Gutschrift von Punkten auf ein Ökokonto, Hinweis dass die Landschaftsschutzgebiets-Verordnung "Bergstraße-Odenwald" nicht 2006, sondern erst mit Inkrafttreten der Natura-2000-Verordnung (verkündet 07.03.2008) außer Kraft getreten ist (Schutzgut Landschaft), Ergänzung von Erläuterungen zur externen Kompensationsmaßnahme, Hinweis, dass der der aktuelle Zustand des angrenzenden Oberflächengewässers durch die Planung verbessert wird, Hinweise zur Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen (Schutzgüter Boden & Landschaft), Hinweis, dass keine Kulturdenkmäler bekannt sind (Schutzgüter Kultur- und sonstige Sachgüter).
  • Regierungspräsidium Darmstadt (16.02.2017): Anregung zur Begründung der Notwendigkeit von Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Flächen (Schutzgüter Boden & Landschaft) sowie Ergänzung einer Alternativenprüfung, Hinweis, dass Schutzgebiete nach Naturschutzrecht durch die Bauflächen nicht betroffen sind, Hinweise zu Wasserschutzgebieten (Schutzgut Wasser), Anregung zur Ergänzung von Aussagen zur Grundwassersituation sowie Grundwasserständen (Schutzgut Wasser), Hinweis zum Umgang mit Niederschlagswasser (Schutzgut Wasser), Hinweis, dass sich keine Hinweise auf das Vorhandensein von Altflächen (Altstandorte, Altablagerungen), schädliche Bodenveränderungen und/oder Grundwasserschäden ergeben (Schutzgut Boden), Definition von Schädlichen Bodenveränderungen im Sinne des § 2 Abs. 3 Bundes-Bodenschutzgesetz sowie Hinweis zum sparsamen Umgang mit Grund und Boden (Schutzgut Boden)

b) Weitere umweltrelevante Informationen:

  • Wasser: Abstimmung mit dem Gewässerverband Bergstraße zur Gewässer­bewirtschaftung des angrenzenden Oberflächengewässers (Meerbach)

Bebauungsplan BW 18A „Ehemalige Brotfabrik“ in Bensheim

vormals 4. Änderung des Bebauungsplanes BW 18 „Rheinstraße-Moselstraße-Werner-von-Siemens-Straße“ in Bensheim

hier: erneute Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 4a (3) BauGB

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bensheim hat in Ihrer Sitzung am 29.06.2017 den geänderten Entwurf des Bebauungsplanes BW 18A „Ehemalige Brotfabrik“ und folglich die Durchführung der erneuten Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der erneuten Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4a (3) BauGB beschlossen.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes ist aus der nachfolgenden Planskizze ersichtlich.

Ziel und Zweck der Bebauungsplanänderung

Im Rahmen der 1. Änderung des ursprünglichen Bebauungsplans wurde die im vorliegenden Plangeltungsbereich gelegene ehemalige Brotfabrik im Wesentlichen zu Wohnzwecken überplant. Das planerische Konzept sah seinerzeit jedoch einen unverhältnismäßig großen Verkehrsflächenenteil im Plangebiet vor, der im Sinne des sparsamen Umgangs mit Grund und Boden im Rahmen der vorliegenden Planung reduziert werden soll. Weiterhin besteht die Absicht der Stadt, Wohngebäude für den sozialen Wohnungsbau festzusetzen, um für einkommensschwächere Bürger ein entsprechendes Wohnungsangebot vorzubereiten.

Der geänderte Bebauungsplanentwurf, bestehend aus Planzeichnung mit textlichen Festsetzungen und Begründung, wird gemäß § 3 (2) BauGB i. V. m. § 4a (3) BauGB für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt. Die Offenlage findet in der Zeit von

Montag, den 24. Juli 2017 bis einschließlich Freitag, den 25. August 2017

beim Magistrat der Stadt Bensheim, Team Stadtplanung und Demographie, Kirchbergstraße 18, 64625 Bensheim, 4. OG, vor den Zimmern 409 bis 412 während der allgemeinen Dienststunden (Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr, sowie Montag, Mittwoch und Donnerstag von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr und Dienstag von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr) statt. Dort kann der geänderte Bebauungsplanentwurf eingesehen werden.

Während der Offenlage können Stellungnahmen schriftlich oder während der allgemeinen Dienststunden auch mündlich zur Niederschrift abgegeben werden. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben. Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Stellungnahmen können gemäß § 4a (3) BauGB nur zu den geänderten oder ergänzten Teilen abgegeben werden. Im Einzelnen betrifft dies die folgenden Punkte:

  • Änderung der zulässigen Nutzungen innerhalb des Allgemeinen Wohngebietes (WA) sowie des Mischgebietes (MI)
  • Beschränkung der Flächen, „auf denen ganz oder teilweise nur Wohngebäude, die mit Mitteln der sozialen Wohnraumförderung gefördert werden könnten, errichtet werden dürfen“ auf die Teilbereiche 3a und 3b
  • Aufteilung der Teilbereiche 3 und 5 in 3a und 3b, sowie 5a und 5b
  • Reduzierung der zulässigen Anzahl von maximal 3 Vollgeschossen auf maximal 2 Vollgeschosse in den Teilbereichen 3b und 5b
  • Schaffung einer Verkehrserschließung des Plangebietes über die Werner-von-Siemens-Straße

Folgende nach Einschätzung der Stadt Bensheim wesentlichen umweltbezogenen Stellungnahmen aus der förmlichen Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Abs. 2 BauGB liegen bereits vor:

  • Private Stellungnahme vom 02.03.2016 (Bürger 1): Schutzgut Mensch/Klima: Gefährdung der Anwohner des angrenzenden Wohngebietes aufgrund der Einschränkung des Sonneneinfalls und der Luftströmung durch die geplanten Gebäudehöhen
  • Private Stellungnahme vom 21.03.2016 (Bürger 5): Naturschutz: Hinweise auf Flora und Fauna (Zauneidechsen, Vögel), Schutzgut Mensch: Bedenken bzgl. Schallschutzgutachten und Lärmschutzmaßnahmen
  • Private Stellungnahme vom 21.03.2016 (Bürger 7): Schutzgut Mensch: Forderung eines aktuellen Schallschutzgut-achtens sowie einer Schallschutzwand

Folgende nach Einschätzung der Stadt Bensheim wesentlichen umweltbezogenen Stellungnahmen aus der förmlichen Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB liegen bereits vor:

  • Der Kreisausschuss des Kreises Bergstraße, Bauen und Umwelt (Bündelungsstelle), Heppenheim vom 29.03.2016: Städtebau-, Bauordnungs- und Gestaltungsrecht: Hinweise auf die Vollgeschoss- und Höhenfestsetzungen; Hinweise und Anregungen zur Erschließung; Anregungen und Bedenken zur Festsetzung bzgl. der Verwendung von luftverunreinigenden Stoffen; Hinweise und Empfehlungen über die Festsetzung baulicher Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien; Anregungen und Bedenken zum Schallschutz,
    Untere Bauaufsicht: Hinweise zur Errichtung einer Lärmschutzwand; Hinweis zur Festsetzung der Verkehrsflächen,
    Untere Naturschutzbehörde (UNB): Hinweise auf die Darstellung zur Zulässigkeit der Verfahrenswahl und auf die Ermittlung der erheblichen Umweltbelange (Ermittlung der Eingriffe, Prüfung der Eingriffsvermeidung bzw. –minimierung); Hinweise und Empfehlungen zu artenschutzrechtlichen Belangen; Empfehlungen zur Eingriffsminimierung und zur Aufnahme eines Hinweises zur Erstellung eines Freiflächenplanes,
    Untere Wasserbehörde (UWB): aus wasserrechtlicher und wasserwirtschaftlicher Sicht bestehen keine Bedenken,
    Raumentwicklung, Landwirtschaft, Denkmalschutz: keine Bedenken gegenüber der Planung; Begrüßung der Nutzung von Innenbereichsflächen; Verweis auf die Stellungnahme von hessenARCHÄOLOGIE in Bezug auf Bodendenkmäler,
    Brand- und Katastrophenschutz: Hinweis auf die Forderungen zur Löschwasserversorgung
  • Deutsche Telekom Technik GmbH, Bad Kreuznach vom 15.03.2016: Naturschutz: Hinweis zum Schutz von Baumanpflanzungen
  • hessenARCHÄOLOGIE Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Darmstadt vom 14.03.2016: Denkmalschutz/Bodendenkmäler: Keine grundsätzlichen Bedenken oder Änderungswünsche, Bestätigung der ausreichenden Berücksichtigung in der Planung
  • Regierungspräsidium Darmstadt - Dezernat I 18, Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen, Darmstadt vom 17.03.2016: Schutzgut Mensch: Hinweis auf die Lage am Rande eines Bombenabwurfgebietes; jedoch kein Verdacht auf ein mögliches Vorhandensein vom Kampfmitteln
  • Regierungspräsidium Darmstadt - Dezernat III 31.2, Regionale Siedlungs- und Bauleitplanung (Bündelungsstelle), Darmstadt vom 22.03.2016: Raumordnung und Landesplanung: keine grundsätzlichen Bedenken; Hinweise und Anregungen in Hinblick auf die Dichtevorgaben der Regionalplanung,
    Naturschutz und Landschaftspflege: Verweis auf die Stellungnahme der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Bergstraße,
    Arbeitsschutz und Umwelt Darmstadt: Hinweise und Anregungen zum Grundwasserschutz und zur Wasserversorgung (Lage im Einflussbereich des Grundwasserbewirtschaftungsplanes Hessisches Ried, vernässungsgefährdetes Gebiet, Nieder-schlagsversickerung, Angaben zu Trink-, Brauch- und Lösch-wasser), zum Bodenschutz (Altlasten, Nachverdichtung im Innenbereich), zum Immissionsschutz (neuere Verkehrs- und Prognosezahlen), zur Bergaufsicht (Der Planung stehen keine bergbaurechtlichen Sachverhalte entgegen); keine Bedenken von Seiten der Dezernate Oberflächengewässer und Abwasse.

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