Zweifel an Standsicherheit

Behörden nehmen Stützwand an der B3 ins Visier

An der B3 Ecke Arminstraße hat eine aus Betonsteinen errichtete Stützwand die Behörden auf den Plan gerufen. Bereits während der Bauphase hatte sich die Stadtverwaltung an die Bauaufsicht des Kreises Bergstraße gewandt, weil es nach Kenntnis der Stadt für dieses Bauwerk weder einen Antrag noch eine Genehmigung gab. Auch was die genaue Lage betrifft, hatte man dort nachgehakt.

Jetzt nach der Fertigstellung gibt es nicht nur erhebliche Zweifel an der Statik – ein statischer Nachweis liegt nicht vor – ein Teil der Mauer steht auch auf Gelände des Bundes, dabei wurde auch bestehende Bepflanzung entfernt. Hessen Mobil wurde inzwischen darüber informiert. Die Straßenverkehrsbehörde der Stadt sieht außerdem aufgrund der Höhe und der Ausführung eine Gefährdung des Abbiegestreifens und der B3 selbst. Aus diesem Grund ist seit Donnerstag der Bereich aus Sicherheitsgründen gesperrt. Da es Zweifel an der Standsicherheit gibt, müssten die Eigentümer einen statischen Nachweis erbringen. Bis dieser Nachweis erfolgt ist, bleibt die Abbiegespur gesperrt. Davon unberührt erwartet man bei der Stadt nicht, dass der Bund, respektive Hessen Mobil, die illegale Bebauung des eigenen Grundstückes hinnimmt. Bei der Stadtverwaltung geht man vielmehr davon aus, dass die Mauer in dieser Form keinen Bestand haben wird. ps